Verzeichnis der Sudenburger Straßen

(Auf Grundlage des Artikels Magdeburger Straßen auf Wikipedia)


Vorab: Sudenburg hat aktuell keine Straßen die mit den Buchstaben "N", "Q", "V", "X" und "Y"  beginnen.


Die Sudenburger Straßen liegen in den Postleitzahlenbereichen 39112 und 39116.


Der Großteil der Straßen im Postleitzahlenbereich 39116 gehörte bis zur Eingemeindung 1952 zur Gemeinde Groß-Ottersleben, danach zum Stadtbezirk Südwest. Durch die Gebietsreform nach der Wende wurden diese dann dem neu geschnittenen Stadtteil Sudenburg zugeschlagen. Andere Straßen des Postleitzahlenbereichs 39112, die früher zu Sudenburg gehörten, wurden nach der Wende dem neu gebildeten, künstlichen Stadtteil Leipziger Straße zugeordnet.


Unter der Liste der aktuellen Sudenburger Straßen ist eine weitere Liste angefügt, die alle Straßen beinhaltet, die in Sudenburg angelegt wurden, jedoch nicht mehr zum heutigen Stadtteil gehören: Zur Liste


Straßen, die erst nach der Wende (Auflösung der DDR-Stadtbezirke) ganz oder teilweise dem Stadtteil Sudenburg zugeschlagen wurden, sind grau hinterlegt.

- Alphabetisch geordnet -

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Straßenname: Anlage: Bemerkungen: 

 - A -   [nach oben]

   
Am Stadion 1998

PLZ 39112.

Die Namensgebung bezieht sich auf das angrenzende Heinrich-Germer-Stadion.

Erschließt, von der Salzmannstraße aus, eine 1997/98 erbaute Reihenhaussiedlung mit 42 Wohneinheiten, zwischen "Heinrich-Germer-Stadion" und dem "Alten Sudenburger Friedhof".

Ambrosiusplatz 1812

PLZ 39112; Historischer Stadtkern des 1812 nach französischen Plänen neu angelegten Sudenburg.

18?? umbenannt nach der auf dem Platz errichteten evangelischen Kirche St. Ambrosius.

vormals: Marktplatz

Amsdorfstraße 1903

PLZ 39112.

Die Straße wurde nach dem Theologen und Mitstreiter Martin Luthers Nikolaus von Amsdorf (* 03.12.1483, † 14.05.1565) benannt.

Astonstraße 1972-76

PLZ 39116. Siedlung "Friedenshöhe". Ehemals zu Ottersleben / Stadtbezirk Südwest.

1992 wurde die Straße nach der Schriftstellerin und Frauenrechtlerin Louise Aston (1814 - 1871) benannt.

Vormals:
Richard-Sorge-Straße
Die Straße wurde in der Zeit der DDR angelegt und nach dem deutschen Journalisten und sowjetischen Spion Richard Sorge benannt.

Aßmannstraße 1930er

PLZ 39116. Siedlung "Friedenshöhe" (vorm. "Georgshöhe"). Ehemals zu Ottersleben / Stadtbezirk Südwest.

Nach der Eingemeindung Otterslebens 1952 benannt nach dem Meteorologen Richard Aßmann (*13. April 1845 in Magdeburg; † 28. Mai 1918 in Gießen). In der Straße befindet sich eine Wetterstation des Deutschen Wetterdienstes.

Vormals:
Zeppelinstraße
Ursprünglich benannt nach dem Erfinder des Luftschiffs Zeppelin Ferdinand Graf von Zeppelin (1838 - 1917).
Heinrich-Zille-Straße
Nach Ende des 2. Weltkriegs benannt nach dem deutschen Grafiker, Maler und Fotografen Heinrich Rudolf Zille (* 10.01.1858 in Radeburg bei Dresden; † 09.08.1929 in Berlin).
Die Eingemeindung Otterslebens 1952 machte eine Umbenennung erforderlich, da in der Wilhelmstadt (heute "Stadtfeld-West") bereits eine Straße gleichen Namens bestand.

 - B -   [nach oben]

   
Bahrendorfer Straße ????

PLZ 39112.

Seit 1910 benannt nach dem in der Magdeburger Börde gelegenen Bahrendorf.

vormals:
Otterslebener Straße (bis 1910)
Diese Straße führt von Sudenburg in Richtung Ottersleben und dürfte daher ihren Namen erhalten haben. Bei der Eingemeindung mehrere Orte nach Magdeburg im Jahr 1910 machte sich die Umbenennung erforderlich, da sonst mehrere gleichnamige Straßen im neuen Stadtgebiet bestanden hätte.

Beimsstraße 1866-73

PLZ 39112. (Sudenburger Teil), 39110(?) Stadtfeld-West.

Benannt nach dem Magdeburger Oberbürgermeister Hermann Beims.
Nur das kurze Stück zwischen Sudenburger Wuhne und Bahnlinie gehört heute zu Sudenburg. Der überwiegende Teil (nördlich) liegt im Stadtteil Stadtfeld-West. Bis zur Gründung der "Wilhelnstadt" (1892, heute Stadtfeld) gehörte auch der Bereich zwischen Bahnlinie und "Dodelebener Straße" zu Sudenburg.

vormals:
"Fortverbindungsstraße"
Ursprünglich in der Feldmark angelegte "Fortverbindungsstraße" für die Erschließung und schnelle Erreichbarkeit der 1866 - 1873 errichteten Außenforts der Festung Magdeburg, sowie der 1890/91 angelegten Zwischenwerke.
Enckestraße
Benannt nach dem preußischen Generalleutnant der Festungsartillerie August Encke (1794 - 1860).

Bernhard-Bästlein-Straße zwischen 1956-69

PLZ 39116. Siedlung "Friedenshöhe" (vorm. "Georgshöhe"). Ehemals zu Ottersleben / Stadtbezirk Südwest.

Diese Straße wurde zwischen 1956 und 1969 angelegt und nach dem Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus und Kommunisten Bernhard Bästlein benannt.
Die Straße trägt bis heute ihren Ursprungsnamen.

Bergstraße 1812

PLZ 39112; Historischer Stadtkern des 1812 nach französischen Plänen neu angelegten Sudenburg.

Benannt wahrscheinlich nach der angrenzenden topografischen Erhöhung, dem Kroatenberg.

Besonderheit: Die Straße wurde seit ihrer erstmaligen Benennung nie umbenannt, anders als die anderen historischen Straßen.

Blankenburger Straße vor 1812

PLZ 39112 (Sudenburger Teil); 39118 (Lemsdorf);

Benannt nach der Stadt Blankenburg im Harz.
Die Straße gehörte ursprünglich in voller Länge zu Lemsdorf, da die Grenze zu Sudenburg östlicher verlief, an der Straße Walmbergsweg.
Nach der Wende wurde als neue Stadtteilgrenze zu Lemsdorf der Verlauf der Brenneckestraße festgelegt, wodurch der Straßenabschnitt zwischen Walmbergsweg und Brenneckestraße heute zum Stadtteil Sudenburg gehört.

vormals:
Sudenburger Weg
Nach der Eingemeindung von Lemsdorf (am 01.04.1910) wurde die Straße umbenannt, da bereits im Stadtteil Buckau eine Straße gleichen Namens bestand.

"Bötticherstraße" nie

Eine Phantomstraße die aber in einige (ältere) Stadtpläne aufgenommen wurde (z.B. Falk, 11. Auflage, 2005).

Geplant wurde sie als östliche Parallelstraße zur Jordanstraße.

Diese Planstraße wurde am 9. März 1995 nach dem Magdeburger Oberbürgermeister Friedrich Heinrich Julius Bötticher benannt. Es sollte wieder eine Bötticherstraße in das Stadtbild aufgenommen werden, da es die (ursprünglich in der Alten Neustadt) bestehende Straße nicht mehr gab. Statt der geplanten Straße entstand jedoch nur eine Zufahrt zu einem Autohaus. Die Benennung war damit hinfällig.
Mit Beschluss vom 1. Juni 2006 wurde der Straßenname wieder aufgehoben. (Quelle: Wikipedia, Magdeburger Straßennamen)

Brenneckestraße 1866-73

PLZ 39116 (Sudenburger Teil) Weitere Stadtteile: Reform; Leipziger Straße; Lemsdorf.

Seit 1933 ist diese Straße dem verdienten Sudenburger Frauenarzt Dr. med. Johannes Benjamin Brennecke gewidmet.
Die Straße verläuft südlich des Klinikums der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, von der Leipziger Straße bis zur Halberstädter Chaussee.

Vormals:
"Fortverbindungsstraße"
Ursprünglich aus militärischen Gründen in der Feldmark angelegt, diente sie als "Fortverbindungsstraße" für die Versorgung und schnelle Erreichbarkeit der 1866-73 errichteten Außenforts der Festung Magdeburg. Sie verband das Fort III (Kroatenberg) , Fort IIa (Lemsdorf) und Fort II (an der Leipziger Chaussee), sowie die beiden 1890/91 dazwischen angelegte Zwischenwerke.
Königsweg ???
Verlief eigentlich vom Lemsdorfer Weg nach Ottersleben. Heutige Fragmente: "Salzmannstraße" und "Am Nordenfeld". (Bis zur Eingemeindung von Lemsdorf 1910? Umbenennung wegen Namensgleichheit mit dem Sudenburger Königsweg, der heutigen Salzmannstraße). ??? Prüfen!!!

Seehäuser Straße (bis 1927)
Silberschmidtstraße (von 1927 bis 1933)

Braunlager Straße 19??

PLZ 39112.

Benannt nach der Niedersächsischen Harz-Stadt Braunlage.
Verbindet den Walmbergsweg mit der Halberstädter Straße.

vormals:
Zuckschwerdtstraße
Benannt nach dem Magdeburger Industriellen Zuckschwerdt. Bezug auf die im 19. Jahrhundert an diesem Standort gegründete "Zuckerfabrik Zuckschwerdt & Beuchel" aus der sich später die "Zuckerraffinerie Magdeburg AG" entwickelte.
Die Umbenennung erfolgte bereits in den 1940er Jahren, also während der NS-Zeit. Der Grund für die umbenennung ist noch ungeklärt.
Nach welchem Zuckschwerdt die Straße benannt wurde, konnte ich leider noch nicht klären.

Braunschweiger Straße vor 1860

PLZ 39112.

Benannt nach der  Stadt Braunschweig (Niedersachsen, heute Partnerstadt Magdeburgs).
Die Straße verläuft von der Halberstädter Straße bis zum Diesdorfer Graseweg. Der Südteil (Kroatenweg bis Otto-Richter-Straße) wurde erst 1897 angelegt, mit der Eröffnung des Neuen Sudenburger Friedhofs. Der Bereich zwischen Otto-Richter-Straße und Diesdorfer Graseweg ist bis heute ein unausgebauter Feldweg. Dieser Teil diente ursprünglich als Zuwegung zum "Zwischenwerk ???", das Teil des äußeren Magdeburger Befestigungsgürtels war.

Vormals:
Neuer Weg (bis 1892)
Er war eben der neue Weg...

Brunnerstraße 19??

PLZ 39112. Wohnsiedlung Schneiderspark.

Die Brunnerstraße wurde nach dem Kaufmann Brunner benannt, dem Eigentümer des Mitte des 19. Jahrhunderts noch unbebaute Geländes zwischen der heutigen Brunnerstraße und dem Südring. Brunners östlicher Nachbar war der Rittergutsbesitzer Wilhelm Schneider (siehe  Schneidersgarten).

Buckauer Straße 18??

PLZ 39112.

Diese Straße ist nach dem heutigen Magdeburger Stadtteil Buckau benannt. Ursprünglich verlief die Straße von der Halberstädter Straße bis zum Kreuzungsbereich Ackerstraße / Wiener Straße /Hertzstraße. Sie Stellte eine Teilverbindung von Sudenburg nach Buckau dar. Durch den Bau des Magdeburger Ring wurde der östlichen Teil der Straße überbaut und die Verbindung zur Ackerstraße gekappt. Heute ist die Buckauer Straße eine Sackgasse, die vor dem Magdeburger Ring endet.
An der östlichen Straßenseite entstanden gründerzeitliche "Mietskasernen", die westliche Seite war geprägt vom Fabrikgelände des Hermann Liebau, der dort Heiz- und Kochapparate herstellte. Die Fabrikgebäude existieren heute nicht mehr, nur die denkmalgeschützte Fabrikantenvilla an der Halberstädter Straße ist erhalten.

Bundschuhstraße 1932

PLZ 39116. Siedlung "Friedenshöhe" (vorm. "Georgshöhe"). Ehemals zu Ottersleben / Stadtbezirk Südwest.

Benannt nach der Bundschuh-Bewegung aufständischer Bauern.

ursprünglich:
Hünefeldstraße (1932 - 1945)
Benannt nach dem 1929 verstorbenen deutschen Flugpionier Ehrenfried Günther Freiherr von Hünefeld.

vormals:
Rosa-Luxemburg-Straße
Von 1945 bis zur Eingemeindung Otterslebens 1952. Umbenennung, weil "Rosa Luxemburg" als Straßenname im Magdeburger Stadtgebiet bereits vertreten war.

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Christian-Peicke-Straße 1930er

PLZ 39116. Goethesiedlung (vorm. "Elisengrund"). Ehemals zu Ottersleben / Stadtbezirk Südwest.

Benannt nach dem Ottersleber Heimatforscher Christian August Peicke (* 23.10.1846 in Groß-Ottersleben; † 14.02.1939 ebenda).

zwischenzeitlich:
Franz-Schmidt-Straße
In der DDR-Zeit, nach der Eingemeindung Otterslebens 1952, wurde die Straße in "Franz-Schmidt-Straße" umbenannt. Am 01.01.1992, kurz nach der "Deutschen Einheit", erhielt die Straße ihren ursprünglichen Namen zurück.
Bleibt eine Frage zu klären: Wer ist (war) Franz Schmidt???

 - D -   [nach oben]

   
Diesdorfer Graseweg ????

PLZ 39116 (östlich an die Straße angrenzend).

Markiert die westliche Sudenburger Stadtteilgrenze zu Ottersleben und Diesdorf.
Die Straße durchläuft oder tangiert die Stadtteile Diesdorf, Stadtfeld West, Sudenburg und Ottersleben.

Liegt die Straße wirklich teilweise auf Sudenburger Gebiet? Genaue Grenzführung? Gibt es Sudenburger Anwohner außer der Kleingartensparte? Klären!

Dürerstraße 19??

PLZ 39112. Wohnsiedlung Schneidersgarten.

Benannt nach dem deutschen Maler Albrecht Dürer.

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Egmontstraße 2001-04

PLZ 39116. Erschließungsstraße Goethesiedlung.

Benannt nach einem Bühnenwerk des Dichters Johann Wolfgang von Goethe: Egmont - der Name bezieht sich wiederum auf den holländischen Freiheitskämpfer Lamoral Graf von Egmont.

Eiskellerplatz 2013

PLZ 39112.

Der Platz, der in der Bevölkerung "schon immer" so hieß, bekommt (nach Stadtratsbeschluss vom 28.02.2013) erstmals auch offiziell diesen Namen.
Die Benennung geht zurück auf einen Eiskeller, der sich unter dem Gebäude östlich des Platzes befand. Seit Anfang Mai 2013 sind die neuen Straßenschilder zu bewundern. Die öffentliche Widmung fand am 24.09.2013 statt.

Erich-Mühsam-Straße 1930er

PLZ 39116. Siedlung "Friedenshöhe" (vorm. "Georgshöhe"). Ehemals zu Ottersleben / Stadtbezirk Südwest.

Nach 1945 benannt nach dem deutschen Schriftsteller und Anarchisten Erich Mühsam.

Ursprünglich:
Plüschowstraße.
Benannt nach dem deutschen Piloten Gunther Plüschow (1886 - 1931).

Ernst-Toller-Straße 1930er

PLZ 39116. Siedlung "Friedenshöhe" (vorm. "Georgshöhe"). Ehemals zu Ottersleben / Stadtbezirk Südwest.

Nach 1945 benannt nach dem Schriftsteller, Revolutionär und Politiker Ernst Toller.

vormals:
Boelckestraße
Ursprünglichnach dem deutschen Jagdflieger im Ersten Weltkrieg Oswald Boelcke benannt. Rumeystraße
Die Straße war ab spätestens 1939 (Magdeburger Adressbuch) bis Ende des 2. Weltkriegs nach dem deutschen Jagdflieger im Ersten Weltkrieg Fritz Rumey benannt. Das Adressbuch 1939 verweist auf die Vorbenennung Boelckstraße.

Erlkönigstraße 2001-04

PLZ 39116. Erschließungsstraße Goethesiedlung.

Die Benennung bezieht sich eine Ballade des Dichters Johann Wolfgang von Goethe, mit dem Titel: Erlkönig.

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Fabriciusstraße zwischen 1956-69

PLZ 39116. Siedlung "Friedenshöhe" (vorm. "Georgshöhe"). Ehemals zu Ottersleben / Stadtbezirk Südwest.

Am 01.01.1992 benannt nach der Malerin Mathilde Fabricius (* 04.08.1879 in Magdeburg; † 26.05.1946).
Schwerpunkt ihrer Arbeit waren realistische Landschaftsmotive und Ansichten ihrer Heimatstadt Magdeburg. Weitere Informationen zur Künstlerin: Magdeburger Biografisches Lexikon

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"Magdeburg: Vom Domturm" von Mathilde Fabricius auf Ansichtskarte von 1937.
Bildquelle: Archiv Sudenburg-Chronik.

Vormals:
Martha-Brautsch-Straße
Die Straße war nach ihrer Anlage in der Zeit der DDR nach der KPD-Aktivistin Martha Brautzsch (* 17.07.1909 in Halle (Saale); † 08.03.1946 in Kospa, Landkreis Delitzsch) benannt, die während der NS-Zeit im Kommunistischen Widerstand aktiv war. 1946 wurde sie zusammen mit ihrem Fahrer erschossen. Nach DDR-Geschichtsschreibung geschah dies durch "faschistische Banden". Jüngere Forschungen ergeben jedoch einen marodierenden sowjetischen Soldaten als Täter.

Info: Vor der Anlage dieser Straße war bereits die heutige Harro-Schulze-Boysen-Straße als Marta Brautsch-Str. benannt. Auf den alten Stadtplänen finden sich verschiedene Schreibweisen des Nachnamens. Man findet "Brausch" und "Brautsch", die wohl korrekte Schreibweise "Brautzsch" jedoch nie. Wie es damals wirklich auf den Straßenschildern stand, kann ich leider nicht sagen.

Fauststraße 2001-04

PLZ 39116. Erschließungsstraße Goethesiedlung.

Bezug auf den Dichter Johann Wolfgang von Goethe und sein Werk. Faust ist der Name eines Werks Goethes (Faust I; Faust II). Diese Benennung geht wiederum zurück auf die historische Gestalt des Alchimisten Johann Georg Faust.

Ferdinand-von-Schill-Straße 1972-76

PLZ 39116. Wohnsiedlung "Friedenshöhe". Ehemals zu Ottersleben / Stadtbezirk Südwest.

Erinnert an den preußischen Husarenoffizier Ferdinand Babtista von Schill (1776-1809), der 1809 gegen den Willen seines Königs mit einem Freikorps gegen die französischen Besatzer kämpfte. In der "Schlacht von Dodendorf" lieferte er sich mit einer Abteilung der französischen Magdeburger Garnison ein für beide Seiten verlustreiches Gefecht. Schill fiel noch im gleichen Jahr bei Kämpfen um Stralsund.

Fichtestraße 1866-73

PLZ 39112.

1904, mit Beginn der Bebauung, benannt nach dem deutschen Philosophen Johann Gottlieb Fichte.

Vormals:
"Fortverbindungsstraße" (vor der Bebauung)
Ursprünglich aus militärischen Gründen zwischen 1866 und 1873 in der Feldmark angelegt zwischen Sudenburger Wuhne und Braunschweiger Straße. Sie diente als "Fortverbindungsstraße" für die Versorgung und schnelle Erreichbarkeit der 1866-73 errichteten Außenforts der Festung Magdeburg. Sie verband, zusammen mit dem Kroatenweg, die Forts IV (Beimsstraße) und III (Kroatenberg) , sowie das 1890/91 angelegte Zwischenwerk.

Florian-Geyer-Straße 1930er

PLZ 39116. Siedlung "Friedenshöhe" (vorm. "Georgshöhe"). Ehemals zu Ottersleben / Stadtbezirk Südwest.

Nach 1952 benannt nach dem Bauernführer und Reichsritter Florian Geyer.

Vormals:
Immelmannstraße
Ursprünglich nach dem deutschen Militärpiloten des Ersten Weltkriegs Max Immelmann benannt.

Löwenhardtstraße
Laut Magdeburger Adressbuch 1939 nach dem deutschen Jagdpiloten des Ersten Weltkrieges Erich Loewenhardt benannt. Verweis auf die Vorbenennung Immelmannstraße.

Gerhart-Hauptmann-Straße
Nach Ende des 2. Weltkriegs benannt nach dem deutschen Schriftsteller und Nobelpreisträger Gerhart Hauptmann. Nach der Eingemeindung Otterslebens 1952 wurde eine erneute Umbenennung notwendig, da in Magdeburg bereits eine Gerhart-Hauptmann-Straße bestand.

Friedenstraße 1866(?)

PLZ 39112.

Kurz vor der Vereinigung Sudenburgs mit Magdeburg angelegt, also noch in der eigenständigen Stadt Sudenburg.

Die Benennung dürfte auf den am 23.08.1866 geschlossenen Prager Frieden zurück gehen, der den für Preußen siegreichen "Deutschen Krieg" beendete.
Nicht sicher!!!! Klären!

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Georg-Becker-Straße 2006

PLZ 39112.

Mit Beschluss des Stadtrates vom 6. Juli 2006 wurde festgelegt, dass in Sudenburg eine neue Straße nach dem verstorbenen, sozial sehr engagierten Sudenburger Fabrikanten Georg Becker (1878 - 1953) zu benennen. Hier ist sie!
Diese Erschließungsstraße für eine kleine Eigenheimsiedlung mündet in die Friedenstraße.

Georg-Kaiser-Straße 1972-76

PLZ 39116. Siedlung "Friedenshöhe".

Benennung nach 1989, vor 2007 - Die Straße liegt auf dem ehem. Stasigelände am Kroatenweg.
Benannt nach dem Dramatiker und Lyriker Friedrich Carl Georg Kaiser.

GutsMutsweg 1940

PLZ 39112

Benannt nach dem Pädagogen und Mitbegründer der Turnbewegung
Johann Christoph Friedrich Guts Muths.

Erstmals 1940 taucht die Straße im Adressbuch auf. Es handelt sich hier um die einzige Straßenneuanlage in Sudenburg während der NS-Zeit. Angelegt wurde sie im Auftrag des Grundstücksbesitzers, dem Fabrikanten Walter Engel. Zunächst sind die Grundstücke (links 1, 3 und 5, rechts 2 und 4) als "Neubauten" geführt, aber noch nicht bezogen. Weitere dreigeschossige Wohnhäuser mit je 6 Wohnungen werden folgen, später auch noch das Alten- und Pflegeheim "Seniorenresidenz Am Eiskellerplatz".
Die Anlage der Straße ist in Zusammenhang mit Hausbauten am Königsweg, der heutigen Salzmannstraße, zu sehen. Dort hatte Engel die westliche Grundstücksgrenze mit fünf dreigeschossige 6-Familienhäusern bebauen lassen. Eine Neunummerierung der heutigen Salzmannstraße wurde dadurch notwendig. Die neuen Häuser erhielten die Nummern 8, 10, 12, 14 und 16 und wurden laut Adressbuch 1940 fertiggestellt und von Mietern bezogen. Zwischen den Häusern 10 und 12 mündet der GutsMutsWeg ein.

Der GutsMutsWeg wurde auf dem wohl tradiditionsreichsten Industriegelände Sudenburgs errichtet. Das Grundstück erstreckte sich von der Halberstädter Straße bis zur heutigen Salzmannstraße.
Bereits 1811, vor der Neugründung Sudenburgs, betrieb der Kaufmann J. J. Hammer hier eine Rübenzuckerfabrik. Ihm folgten Müller & Weichsel mit Tabak- und Zichorienfabrik, Müller & Weichsel Nachf. (Gebr. Steffens) mit Zuckerwaren- und Zichorien- und Malzkaffeefabrik und schließlich die Gebrüder Engel mit der "Dom-Schokolade"- und Likörfabrik. Die Malzkaffeeproduktion auf dem westlichen Grundstücksbereich führte die Firma Robert Brandt bis in die 1930er Jahre fort.

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Hakeborner Straße ????

PLZ 39112;

Benannt nach dem am Hakel in Sachsen-Anhalt gelegenen Dorf Hakeborn.

Ursprünglich war sie als Erschließungsstraße für die Firma Polte und Chemische Fabrik von Max Dürre angelegt und dem Lemsdorfer Weg zugeordnet. Später wurde sie als Verbindung zur Ackerstraße / Wiener Straße ausgebaut und als Cochstedter Straße benannt. Der Bau des Magdeburger Ring zerschnitt die Straße. Der westliche Teil der Straße wurde in Hakeborner Straße umbenannt, der östliche Teil behielt den Namen Cochstedter Straße bei. Heute, entlang der Klinke verlängert, erschließt die Hakeborner Straße einen P+R - Parkplatz an der Kreuzung Südring / Halberstädter Str., sowie ein daneben gelegenes Verwaltungsgebäude, das vom Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt genutzt wird. Bei diesem handelt es sich um ein umgebautes Fabrikgebäude der ehemaligen Mühle "W. A. Drenckmann".

Halberstädter Chaussee vor 1812

PLZ 39116; ursprünglich Gemarkung Ottersleben, 1952 Stadtbezirk Südwest, nach 1990 ein Teilabschnitt zu Sudenburg.

Die Straße wurde vor der französischen Besatzungszeit als "Heerstraße nach Halberstadt" angelegt, also bereits vor der Neugründung Sudenburgs im Jahr 1812.

Nach der Wende wurde die Stadteilgrenze zwischen Sudenburg und Ottersleben neu festgelegt, die ursprünglich auf der Höhe Kroatenweg lag.
Als neue Grenze wurde der Verlauf des Baches Klinke festgelegt, wodurch der Straßenabschnitt zwischen Kroatenweg und der Klinke heute zum Stadtteil Sudenburg gehört.

Im Abschnitt "Friedenshöhe" (ehemals "Georgshöhe") gibt es einen westlich parallel angelegten Straßenzug zwischen Brenneckestraße und Harro-von-Boysen-Straße, der zwischen 1946 und 1949 angelegt wurde und heute zur Halberstädter Chaussee gezählt wird. Ursprünglich führte der nur westseitig bebaute Straßenzug einen eigenen Namen:
Brandströmstraße
Ursprüngliche Benennung nach der Schwedin Elsa Brändström, (* 26.03.1888 in Sankt Petersburg; † 04.03.1948 in Cambridge, Massachusetts), dem "Engel von Sibirien".
Judith-Auer-Straße
Nach der Eingemeindung Otterslebens 1952 umbenannt in Judith-Auer-Straße.
Mit Anlage der heutigen Klinkebachstraße (zwischen 1956 und 1969) übernahm diese bis zum 31.12.1991 den Namen Judith Auer-Straße. Unser Straßenabschnitt verlor seinen eigenen Namen und wird seither zur Halberstädter Chaussee gezählt.

Halberstädter Straße vor 1812

PLZ 39112; Historischer Stadtkern des 1812 nach französischen Plänen neu angelegten Sudenburg.

Nach dem Abriss des alten Sudenburg (heute der südliche Teil der Magdeburger Altstadt) wurde die Stadt Sudenburg an der "Heerstraße nach Halberstadt" nach französischer Planung neu angelegt. Eine alternative Planung an der Leipziger Straße, mit gleichem Stadtgrundriss, kam somit nicht zur Ausführung.
Die Halberstädter Straße durchläuft Sudenburg als Hauptstraße von Nordost nach Südwest und stellt auch die Haupteinkaufsmeile des heutigen Stadtteils dar. Die Straße beginnt an der Magdeburger Altstadt (Hallische Straße) und geht in die nach Ottersleben führende Halberstädter Chaussee über. Der östlichste Teil der "Halber" heißt heute Herbert-Stauch-Straße, an die sich westlich im Straßenverlauf der Platz des 17. Juni anschließt.
Durch die Fertigstellung des Magdeburger Ring, Mitte der 1970er Jahre,  verlor die "Halber" ihre Bedeutung als Fernverkehrsstraße.

Vormals:
Halberstädter Chaussee
Breiter Weg
Benennung in Anlehnung an Sudenburgs alte Hauptstraße.
Breiter Weg (S)
Nach der Eingemeindung von Sudenburg und Neustadt, zur besseren Unterscheidung zum Breiten Weg in Magdeburg. In Neustadt hieß die Hauptstraße dann Breiter Weg (N).

Hansapark um 1995

PLZ 39116. Siedlung Hansapark.

Der Begriff "Hansa" leitet sich wohl von der Hanse ab, dem alten Städtebund.

Die Benennung der Straße hat (meines Wissens) keinerlei Bezug auf Sudenburg oder das angrenzende Lemsdorf. Die Straße ist Namensgeber der ab 1994 entstandenen Siedlung Hansapark und wahrscheinlich nur die Übernahme des Projektnamens der Planer.

Heidestraße 1886

PLZ 39112.

1948 umbenannt nach dem 1943 in Haft verstorbenen Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus Erich Heide, der in dieser Straße wohnte.

Vormals:
Kurfürstenstraße (bis 1948).
"Kurfürst" passte nach 1945 wohl nicht ins ideologische Weltbild der neuen Machthaber.

Hellestraße ????

PLZ 39112.

Benannt nach dem Zuckerfabrikanten Ernst Carl Helle, der an dieser Straße sein Unternehmen betrieb.

Die Straße gehörte bis 1952 ganz zu Sudenburg. Mit Aufteilung Magdeburgs in Stadtbezirke wurde der Abschnitt östlich der Leipziger Straße (Hausnummern 1 - 4) dem Stadtbezirk SÜDOST zugeteilt und damit von Sudenburg abgetrennt. Seit der Wende zählt dieser Straßenabschnitt zum künstlichen Stadtteil Leipziger Straße.

Helmstedter Straße ????

PLZ 39112.

Benannt nach der an der Ostgrenze Niedersachsens gelegenen Kreisstadt Helmstedt.

Herman-Löns-Straße 1930er

PLZ 39116. Siedlung "Friedenshöhe" (vorm. "Georgshöhe"). Ehemals zu Ottersleben / Stadtbezirk Südwest.

Die Straße ist nach dem Schriftsteller Hermann Löns benannt.

Harro-Schulze-Boysen-Straße zwischen 1946-49

PLZ 39116. Siedlung "Friedenshöhe" (vorm. "Georgshöhe"). Ehemals zu Ottersleben / Stadtbezirk Südwest.

Benannt nach dem Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus
Harro Schulze-Boysen.

Nach Auffliegen der Widerstandsgruppe "Rote Kapelle" wurde er, wie auch seine Frau Libertas Schulze-Boysen, von den Nazis verhaftet und zum Tode verurteilt. Das Urteil gegen das Ehepaar wurde am 22.12.1942 in Berlin-Plötzensee vollstreckt. Am 22.02.2006 wurde Schulze-Boysen, durch die nachträgliche Aufhebung des Urteils, rehabilitiert.

vormals:
Martha-Brausch-Straße
Ursprünglich benannt nach Martha Brautzsch. Zwischen 1956 und 1969 umbenannt in Harro-Schulze-Boysen-Straße.
(Informationen zu Martha Brautzsch siehe unter "Fabriciusstraße")

Herbert-Stauch-Straße vor 1812

PLZ 39112. Ursprünglich angelegt als Teil der "Heerstraße nach Halberstadt".

Die Straße wurde 2003 in Gedenken an Herbert Stauch umbenannt, der am 18.06.1953 als angeblicher Rädelsführer des Volksaufstandes in Sudenburg in einem Schauprozess zum Tode verurteilt und im Anschluss sofort hingerichtet wurde.

Vormals:
Westteil der Halleschen Straße, zwischen Am Sudenburger Tor und Platz-des-17.- Juni. An diese kurze Straße grenzen gleich drei Stadtteile: Sudenburg, Altstadt und Leipziger Straße.

Hesekielstraße 1812

PLZ 39112; Historischer Stadtkern des 1812 nach französischen Plänen neu angelegten Sudenburg.

1892 wurde die Straße - noch zu dessen Lebzeiten - nach dem evangelischen Theologen Johannes Karl Friedrich Hesekiel benannt, der zeitweise Pfarrer an der in der Nähe der Straße befindlichen Kirche St. Ambrosius war und maßgeblich für den Neubau des Kirchengebäudes verantwortlich zeichnete.

Vormals:
Marktstraße (bis 1892)
Die Straße grenzt an den ehemaligen Marktplatz, den heutigen Ambrosiusplatz.

Hohendodeleber Straße

Heute: Seehäuser Weg!!!

????

umbenannt nach 2005!!!

Die Straße ist nach dem westlich von Magdeburg gelegenen Dorf Hohendodeleben benannt.
Die Straße führt von der Seehäuser Straße (Stadtfeld-West) zum Diesdorfer Graseweg. In Verlängerung führt der Hohendodeleber Weg in den Ort Hohendodeleben.

Vormals:
Gerhard-Händler-Straße
Die Straße wurde am 30. Juni 1954, anlässlich des Tages der Volkspolizei, nach dem beim Volksaufstand vom 17. Juni 1953 in Magdeburg erschossenen Volkspolizisten
Gerhard Händler benannt.
Nach dem Ende der DDR erhielt sie wieder den ursprünglichen Namen "Hohendodeleber Straße".

Holbeinstraße 19??

PLZ 39112. Wohnsiedlung Schneidersgarten.

Benannt nach dem deutschen Maler Hans Holbein.

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Jordanstraße 19??

PLZ 39112. Wohnsiedlung Schneidersgarten.

Die Jordanstraße wurde nach dem Rentier Wilhelm Jordan benannt, dem Mitte des 19. Jahrhunderts das damals unbebaute Gelände der heutigen Jordanstraße gehörte. Westlicher Nachbar war der Rittergutsbesitzer Wilhelm Schneider (siehe Schneidersgarten).

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Karl-Liebknecht-Platz 1930er

PLZ 39116. Siedlung "Friedenshöhe" (vorm. "Georgshöhe"). Ehemals zu Ottersleben / Stadtbezirk Südwest.

Nach 1945 benannt nach dem sozialdemokratischen Politiker Karl Liebknecht.

Vormals:
Von-Richthofen-Platz
Benannt wurde dieser Platz nach dem deutschen Kampfpiloten im Ersten Weltkrieg
Manfred von Richthofen.

Kirchhofstraße 1813

PLZ 39112.

Die Straße wurde kurz nach der Neugründung Sudenburgs angelegt, als Verbindungsweg zwischen dem Sudenburger Marktplatz (heute Ambrosiusplatz) und dem 1813 angelegten Begräbnisplatz (heute "Alter Sudenburger Friedhof").

Klausener Straße 1876

PLZ 39112.

1948 wurde die Straße nach Erich Klausener benannt. Der Politiker und engagierte Katholik organisierte Kundgebungen gegen den Nationalsozialismus. Für dieses Engagement wurde er 1934 auf Befehl Hermann Görings erschossen.

Vormals:
Westendstraße
Die Namensgebung geht zurück auf den Erschließungsträger der Straße, der Berliner Westend-Gesellschaft.

Klinkebachstraße zwischen 1956-69

PLZ 39116. Siedlung "Friedenshöhe" (vorm. "Georgshöhe"). Ehemals zu Ottersleben / Stadtbezirk Südwest.

Heutige Namensgebung durch den südlich zur Straße parallel verlaufenden Bach Klinke. Die Umbenennung erfolgte zum 01.01.1992.

Vormals:
Judith-Auer-Straße
Ursprünglich nach der Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus Judith Auer benannt.

Kroatenweg 1866-73

PLZ 39116. Siedlung "Friedenshöhe".

Diese Straße befindet sich an einer Erhebung die ursprünglich die Bezeichnung Kroatenberg trug. Der Name soll auf hier im Dreißigjährigen Krieg während der Belagerung Magdeburgs 1631 stationierte kroatische Truppen zurückgehen.

Vormals:
"Die untere Croaten Wuhne" (aus einer alten Flurbezeichnung abgeleitet)
Vor Anlage der Straße bestand (Stadtplan von ca. 1860) bereits ein unbebauter Feldweg.
Ursprünglich aus militärischen Gründen wurde der Feldweg zwischen 1866 und 1873 als "Fortverbindungsstraße" für die Versorgung und schnelle Erreichbarkeit der 1866-73 errichteten Außenforts der Festung Magdeburg. Sie war das Verbindungsstück zwischen Braunschweiger Straße und Halberstädter Chaussee. Sie verband, zusammen mit der Fichtestraße, die Forts IV (Beimsstraße) und III (Kroatenberg) , sowie das 1890/91 angelegte Zwischenwerk.

Kroatenwuhne 1972-76

PLZ 39116. Siedlung "Friedenshöhe".

Diese Straße befindet sich an einer Erhebung die ursprünglich die Bezeichnung Kroatenberg trug. Der Name soll auf hier im Dreißigjährigen Krieg während der Belagerung Magdeburgs 1631 stationierte kroatische Truppen zurückgehen.

Vormals:
"Die oberste Croatenwuhne"
Vor dem Ausbau der Straße im Zuge der Errichtung der Siedlung "Friedenshöhe" bestand hier bereits ein Feldweg, dessen Benennung einer alten Flurbezeichnung entspricht.

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Langer Weg 18??

PLZ 39112.

Ursprünglich als Feldweg in der Sudenburger Feldmark angelegt, ist der Lange Weg älter als die parallel angelegte Fichtestraße. Nach Eröffnung des Sudenburger Bahnhofs (1873) siedelten sich auf der Westseite der Straße Industiebetriebe an. Die wichtigsten waren:
- Senf- und Essigfabrik Voigt & Co.
- Essenzenfabrik Seldte & Co.
- Sudenburger Brauhaus (Dummer & Döring).
Auf der Ostseite entstand eine Kleingartensparte. In den 1960er Jahren wurden die nahe der Straße gelegenen Kleingärten für den Bau von Genossenschaftswohnblöcken enteignet. Die Wohnblöcke wurden noch in konventioneller Bauweise errichtet. Die Mauerziegel stammen aus den Trümmerbergen der 1945 zerstörten Altstadt.
Bekannte Personen, die hier lebten:
Bruno Beye , Maler und Graphiker, lebte hier um 1950 im Haus Nr. 67.

Vormals:
Der große neue Weg (Ein unbebauter Feldweg auf einem Stadtplan von ca. 1860.)
Langerweg Straße (auf einem Stadtplan von ca. 1870)

Leipziger Straße 1812

PLZ 39112.

Diese Straße stellte seit dem frühen Mittelalter die Fernverkehrsstraße von Magdeburg in Richtung Leipzig dar und erhielt so ihre Bezeichnung.
Im Einmündungsbereich in die Halberstädter Straße lag im Mittelalter das 937 erstmals erwähnte Dorf Rottersdorf, das durch Kriegshandlungen zerstört und zur Wüstung wurde. Die Rottersdorfer Straße, im Zentrum Sudenburgs gelegen, erinnert an dieses Dorf.
Die Straße gehörte von der Neuanlage Sudenburgs (1812) bis zu den Gebietsreformen der DDR-Zeit (1952 und 1975/76) zu Sudenburg. Der größte Teil der Straße liegt heute im nach der Wende gegründeten künstlichen Stadtteil "Leipziger Straße", dessen Namensgeber sie ist. Im heutigen Stadtteil Sudenburg verblieben ist nur ein kurzes Teilstück auf der westlichen Straßenseite, von der Einmündung in die Halberstädter Straße bis zum Bach Klinke (Hausnummern 1d, 3 und 5). Die Häuser Nummer 1a-c wurden am 17.04.1945 bei einem Bombenangriff zerstört und nicht wieder aufgebaut. Dort befindet sich heute (Stand 2015) eine Grünfläche.

Vormals:
Leipziger Chaussee
Diesen Namen trägt heute noch der Bereich südlich der Brenneckestraße, der durch die Stadtteile Reform und Hopfengarten, Richtung Flugplatz Magdeburg verläuft. 

Lemsdorfer Weg 18??

PLZ 39112.

Der Lemsdorfer Weg ist nach dem in der Nähe gelegenen Dorf Lemsdorf benannt, das 1910 nach Magdeburg eingemeindet wurde.
Der Weg stellt nur eine Teilverbindung von Sudenburg nach Lemsdorf dar. Über die einmündende Salzmannstraße gelangt man nach Lemsdorf. Der Lemsdorfer Weg verbindet die Halberstädter Straße mit dem Fermersleber Weg (Stadtteil Leipziger Straße).

Ein Rest der ehemaligen Cochstedter Straße, die durch den Bau des Magdeburger Ring zerteilt wurde, zählt heute zum Lemsdorfer Weg. An dieser Sackgasse, die am "Ring" endet, liegt ein Gebäude des "Volksbad Sudenburg". Am Ende dieses Straßenfagmentes hat sich in einem ehemaligen Industriegebäude ein Bowlingcenter etabliert (Stand 2015).

Lucas-Cranach-Straße um 1926

PLZ 39112. Wohnsiedlung Schneidersgarten

Benannt nach dem Maler Lucas Cranach dem Älteren (1471 - 1553).
Auch die benachbarten Straßen (Dürerstraße, Holbeinstraße) wurden nach Malern dieser Zeit benannt. Die Straßen gehören zur Siedlung Schneidersgarten, die ab 1926 nach Entwürfen von
Carl Krayl und Maximilian Worm entstand und als Beispiel des Neuen Bauwillens der 20er Jahre des 20. Jahrhunderts gilt. Die Siedlung steht heute unter Denkmalschutz.

Vormals:
Lukas-Cranach-Straße
Die Schreibweise der Straße wurde verändert (Vorname).

Lutherstraße vor 1883

PLZ 39112.

Benannt nach dem Reformator Martin Luther.
Zwei weitere Straßen in diesem Wohngebiet erhielten den Namen von Mitstreitern Luthers: Melanchton- und Amsdorfstraße. Thematisch zählt auch die Benennung des Wormser Platz dazu.
Die Straße führte ursprünglich von der Fichtestraße bis zur Helmstedter Straße.
1893 erfolgte der Durchbruch zwischen Helmstedter Straße und Westendstraße (heute Klausenerstraße) und erhielt den Namen "Neue Lutherstraße".
1902 erfolgte die Umbenennung des Stichs, so dass die Straße heute durchgängig "Lutherstraße" heißt.

Vormals auch:
Martinstraße
Nach dem Vornamens Luthers? Muss noch geklärt werden.

 - M -   [nach oben]

   
Magdeburger Ring 1970er

Durchläuft oder tangiert die Stadtteile: Sülzegrund, Kannenstieg, Neustädter See, Neue Neustadt, Neustädter Feld, Nordwest, Alte Neustadt, Stadtfeld Ost, Altstadt, Sudenburg, Leipziger Straße, Lemsdorf, Reform, Ottersleben und Beyendorfer Grund; PLZ 39128, 39126, 39124, 39106, 39108, 39104, 39112, 39118, 39116

Der Magdeburger Ring ist die in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts gebaute Stadtautobahn der Stadt und durchzieht das westlich der Elbe gelegene Stadtgebiet von Nord nach Süd. Dabei wird die Innenstadt an der Westseite tangiert, woher der im Volksmund auch gebräuchliche Name Tangente oder Westtangente herrührt. Die Bezeichnung "Ring" ist historischen Ursprungs: Bereits im 19. Jahrhundert existierte eine Ringstraße die als eine Art frühe Ortsumgehung westlich der Festungsanlagen in einem Halbkreis um die Stadt führte. Teile dieser alten Straßenführung sind noch vorhanden. Die Namen dieser, zum Teil durch den Magdeburger Ring und Eisenbahnstrecken durchschnittenen Straßen, tragen die Bezeichnung ...ring:
- Sachsenring.
- Adelheidring.
- Editharing.
- Kaiser-Otto-Ring.
- Hohenstaufenring.

Ein Rest des Sachsenring ist in Sudenburg (am Innenministerium, zwischen Halberstädter Straße und Bahnlinie) noch erhalten. Heute trägt das Straßenfragment den Namen Platz des 17. Juni.

Melanchthonstraße 1899

PLZ 39112.

Die Straße erhielt 1899 den Namen des Reformators Philipp Melanchthon.
In diesem Stadtgebiet sind mehrere Straßen mit Begriffen der Reformation benannt:
Luther, Amsdorf, Worms.

 - O -   [nach oben]

   
Otto-Richter-Straße 1916-21

PLZ 39116.

Die Straße ist nach dem Mitbegründer einer Magdeburger Wohnungsbaugenossenschaft und SPD-Kommunalpolitiker Otto Richter benannt.
Nach seinem Tod 1927 wurde die Westerhüser Straße, die auf seine Initiative errichtete erste Genossenschaftssiedlung Magdeburgs, ihm zu Ehren in Otto-Richter-Straße umbenannt. In der Zeit des Nationalsozialismus wurde sie umbenannt, was jedoch nach 1945 wieder rückgängig gemacht wurde.
Drei von der Straße abgehende, angedeutete Querstraßen zeigen, dass die Siedlung viel größer geplant war. Der Weiterbau kam jedoch durch die Weltwirtschaftskrise nicht zustande. Im Adressbuch von 1939 werden diese geplanten Straßen mit Straße A, Straße B und Straße C, beginnend von der Braunschweiger Straße in Richtung Sudenburger Wuhne, bezeichnet.

Vormals:
Westerhüser Straße (bis 1927)
Diese Straße war nach dem Magdeburger Stadtteil Westerhüsen benannt.
Otto-Richter-Straße (bis 31. 10.1933)
Hildesheimer Straße (ab 31. 10.1933)
Die Straße war in der Zeit des Nationalsozialismus nach der Stadt Hildesheim benannt. Die während der Weimarer Republik eingeführte Benennung nach dem SPD-Politiker Otto Richter sollte damit verschwinden.
Otto-Richter-Straße (1946)
Nach Kriegsende erhielt die Straße wieder ihren alten Namen.

 - P -   [nach oben]

   
Platz des 17. Juni vor 1812

PLZ 39112; Stadtteile Sudenburg und Leipziger Straße

Dieser Platz wurde nach der Wende zum Gedenken an den Volksaufstand vom 17. Juni 1953 in der DDR benannt. Auf diesem Platz spielten sich während des Volksaufstandes Demonstrationen und Auseinandersetzungen ab.

Institutionen, Denkmäler und Gebäude:
- Gedenktafel an den Volksaufstand vom 17. Juni 1953.
- Denkmal für Eike von Repgow, den Verfasser des Sachsenspiegels

Vor dem Bau der Stadtautobahn (Magdeburger Ring) befand sich an dieser Stelle einer der bedeutendsten Verkehrsknotenpunkte Magdeburgs. Zwei Straßen des inneren Magdeburger Stadtringes (Sachsenring und Carl-Miller-Straße) kreuzten die Landstraße nach Halberstadt (Halberstädter Straße). Auch die Landstraße nach Leipzig (Leipziger Straße) war über die Kreuzung erreichbar. Heute haben diese Straßen keine überregionale Bedeutung mehr.

 - R -   [nach oben]

   
Rottersdorfer Straße 1812

PLZ 39112; Historischer Stadtkern des 1812 nach französischen Plänen neu angelegten Sudenburg.

Diese Straße ist nach dem bis in das Mittelalter bestehenden und dann zur Wüstung gewordenen Dorf Rottersdorf benannt, dass sich im Kreuzungsbereich Leipziger Straße / Halberstädter Straße befand.

Vormals:
Morgenstraße
Alte Bezeichnung für "Oststraße", Bezug: Sonnenaufgang. Eine Morgenstraße hatte es auch in der alten, 1812 niedergerissenen, Sudenburg gegeben.
Wann umbenannt? Nach Eingemeindung Neustadt???

 - S -   [nach oben]

   
Saefkowstraße 1930er

PLZ 39116. Siedlung "Friedenshöhe" (vorm. "Georgshöhe"). Ehemals zu Ottersleben / Stadtbezirk Südwest.

Benannt nach dem Kommunisten und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus
Anton Saefkow (1903 - 1944). Saefkow wurde 1944 verhaftet, zum Tode verurteilt und hingerichtet. Saefkow hatte die größte KPD-Widerstandsgruppe gegründet, die "Operative Leitung der KPD", die er u.a. zusammen mit Bernhard Bästlein leitete, nach dem in der Siedlung "Friedenshöhe" ebenfalls eine Straße benannt ist. Die Umbenennung erfolgte nach der Eingemeindung Otterslebens (1952), da es in Magdeburg bereits eine Breitscheidstraße gab.

Vormals:
Leopold-von-Ranke-Straße
Ursprünglich benannt nach dem deutschen Historiker Leopold von Ranke (1795 - 1886)
Rudolf-Breitscheid-Straße
Nach Ende des zweiten Weltkriegs zunächst umbenannt zu Ehren des Sozialdemokraten und Antifaschisten Rudolf Breitscheid (1874 - 1944), der (wahrscheinlich) tragischerweise am 24.08.1944 im KZ Buchenwald durch einem amerikanischen Luftangriff ums Leben kam.

Salzmannstraße ????

PLZ 39112

Die Straße wurde nach dem Pädagogen Christian Gotthilf Salzmann benannt.

Vormals:
Königsweg
Die Umbenennung erfolgte 1952 (?) mit der Eingemeindung Otterslebens. Der Königsweg führte ursprünglich vom Lemsdorfer Weg, vorbei an Lemsdorf, bis nach Ottersleben. Heute ist die Straße fragmentiert. Das Sudenburger Fragment zwischen Lemsdorfer Weg und Einmündung Walmbergsweg ist die heutige Salzmannstraße. Der westliche Teil die Straße heißt heute Am Nordenfeld. Der Mittelteil im Bereich Lemsdorf, zwischen Salzmannstraße und Am Nordenfeld, existiert heute nicht mehr und ist größtenteils mit Wohnhäusern überbaut.

Schneidersgarten 19??

PLZ 39112; Wohnsiedlung Schneidersgarten

Im Gebiet der heutigen Siedlung Schneidersgarten befand sich ursprünglich Grundbesitz des Rittergutsbesitzers Wilhelm Schneider an der Halberstädter Straße. Dieser erbaute dort ab 1860 einen Gutshof, der insbesondere auch eine Zichoriendarre umfasste. Zwischen 1909 und 1914 wurden sämtliche Gebäude, bis auf das Schneidersche Wohnhaus, abgebrochen. 1922 verzog Herr Johannes Schneider nach München. Das Schneidersche Gut war damit beendet. Im Zuge der Bebauung des Geländes mit mehrgeschossigem Wohnungsbau setzten sich die Bürger Sudenburgs ab 1905 dafür ein, den von der Familie Schneider geschaffenen Park als öffentlichen Park zu erhalten. Dies gelang. Die 1,3 Hektar große Parkanlage Schneidersgarten steht seit 1993 unter Denkmalschutz.

Institutionen, Bauwerke, Denkmäler:
- Schneidersgarten, Parkanlage.

Schöninger Straße 1812

PLZ 39112; Historischer Stadtkern des 1812 nach französischen Plänen neu angelegten Sudenburg.

Diese Straße wurde nach der südlich von Helmstedt in Niedersachsen gelegenen Stadt Schöningen benannt.

Vormals:
Abendstraße
Alte Bezeichnung für "Weststraße", Bezug: Sonnenuntergang. Eine Abendstraße hatte es auch in der alten, 1812 niedergerissenen, Sudenburg gegeben.
Wann umbenannt? Nach Eingemeindung Neustadt???

Seepark um 2005

PLZ 39116; Siedlung Hansapark.

Die Benennung dürfte auf den dort angelegte Garten mit kleinem See auf dem Grundstück des dort ansässigen Hotels zurück gehen, den die Straße bogenförmig umläuft. Ein "Park" mit See...

Springe 1972

PLZ 39116. Siedlung "Friedenshöhe" (vorm. "Georgshöhe"). Ehemals zu Ottersleben / Stadtbezirk Südwest.

Erschließt eine zu DDR-Zeiten errichtete Eigenheimsiedlung für Kinderreiche Familien. Die Straße wurde im südlichen Teil der ehemaligen Ottersleber Siedlung "Georgshöhe" angelegt.

 

Vormals:
Albert-Hößler-Straße
In der DDR-Zeit nach dem Kommunisten und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus Albert Hößler benannt.
Herkunft / Bedeutung des Namens "Springe"?

Sonnenallee um 2005

PLZ 39116; Siedlung Hansapark.

Der Bezug "Sonne" und "Allee" könnte von den Siedlungsplanern aus reinen Vermarktungsgründen gewählt worden sein, da der Name freundlich und positiv wirkt. Die Sonne scheint in dieser Straße jedenfalls nicht öfter als im Rest von Sudenburg...
Vielleicht war der "Namensverursacher" auch nur ein Fan des 1999 erschienenen Films "Sonnenallee"? Man müsste ihn mal fragen.

St.-Michael-Straße 1812

PLZ 39112; Historischer Stadtkern des 1812 nach französischen Plänen neu angelegten Sudenburg.

Die Benennung der Straße erinnert an den südlich an Sudenburg grenzenden, eigenständigen Flecken Sankt Michael, der zur Siedlungsgemeinschaft "die Sudenburg" gehörte. Er lag mit seiner Kirche St. Michaelis etwa zwischen dem Hasselbachplatz und der Elbe.
Im 18. Jahrhundert wurde der Flecken St. Michael in die Stadt Sudenburg eingemeindet.

Vormals:
Schulstraße (bis 1892)
In dieser Straße lagen sowohl die erste evangelische, als auch die erste katholische Schule Sudenburgs.

Sudenburger Wuhne 18??

PLZ 39112 und 39116 (westlicher Teil ab Fichtestraße).

Der Name der Straße geht auf eine alte in dieser Gegend bestehende Flurbezeichnung zurück.

Eine der längsten Straßen Sudenburgs. Sie verläuft entlang der nördlichen Stadtteilgrenze, von der Halberstädter Straße bis zum Diesdorfer Graseweg.

Südring um 1901

PLZ 39112

Der Südring gehört zu einem Straßenzug, auf dem die Magdeburger Innenstadt südlich und westlich umfahren werden kann, und befindet sich dabei im südwestlichen Abschnitt dieses Rings, zwischen Westring und der Halberstädter Straße.

Vormals:
Sedanring
Diese Straße war zur Erinnerung an die Schlacht von Sedan nach dem französischen Ort Sedan benannt. Mehrere Straße in der näheren Nachbarschaft trugen bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges an Schlachten erinnernde Namen. Die im Straßenverlauf die Eisenbahnstrecke Magdeburg-Braunschweig überspannende Brücke trug den Namen Sedanbrücke.
Auf altem Stadtplan auch als "Westring" bezeichnet!

 - T -   [nach oben]

   
Tassostraße 2001-04

PLZ 39116; Erschließungsstraße Goethesiedlung.

Diese Straße wurde nach dem Schauspiel von Johann Wolfgang von Goethe Torquato Tasso benannt.

Thomas-Müntzer-Straße 1930er

PLZ 39116. Siedlung "Friedenshöhe" (vorm. "Georgshöhe"). Ehemals zu Ottersleben / Stadtbezirk Südwest.

Nach 1945 benannt nach dem Bauernführer Thomas Müntzer.

Vormals:
Von-Richthofen-Straße
Ursprünglich benannt nach dem deutschen Kampfpiloten im Ersten Weltkrieg Manfred von Richthofen.
Gontermannstraße;
Spätestens 1939 umbenannt nach dem deutschen Kampfflieger des Ersten Weltkrieges Heinrich Gontermann.

Tucholskystraße 1930er

PLZ 39116. Siedlung "Friedenshöhe" (vorm. "Georgshöhe"). Ehemals zu Ottersleben / Stadtbezirk Südwest.

Nach der Eingemeindung Otterslebens 1952 benannt nach dem Schriftsteller Kurt Tucholsky.

vormals:
Hermann-Göring-Straße
Ursprünglich nach dem nationalsozialistischen Politiker Hermann Göring benannt. Die Benennung bezieht sich allerdings nicht auf den Politiker, sondern auf seine Vorgeschichte als deutscher Flieger im Ersten Weltkrieg.
Thälmannstraße
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 benannt nach dem Kommunistenführer Ernst Thälmann, der 1944 in Buchenwald erschossen wurde. Nach der Eingemeindung Otterslebens 1952 war eine erneute umbenennung erforderlich, da im Stadtgebiet bereits eine Straße nach Ernst Thälmann benannt war.

 - U -   [nach oben]

   
Unter der Georgshöhe (2013)

PLZ 39116;

Die Benennung (durch Stadtratsbeschluss vom 02.05.2013) geht auf die nördlich gelegene Eigenheimsiedlung zurück, die früher die Bezeichnung "Georgshöhe" trug.
Der vorher unbenannte Weg führt von der Neinstedter Straße (Lemsdorf), entlang der Klinke bis zur Halberstädter Chaussee, direkt entlang der Stadtteilgrenze Sudenburg / Ottersleben.

Vormals: unbenannter Wirtschaftsweg.

 - W -   [nach oben]

   
Walmbergsweg 18??

PLZ 39112;

Benannt nach einer topografischen Erhebung in diesem Bereich, dem Walmberg.

Vormals:
Walmbergs Wuhne (um 1860)
Die Straße verlief früher vom Königsweg (heute Salzmannstraße) bis zur Halberstädter Straße. Durch die Erweiterung der Zuckerraffinerie wurde die westliche Hälfte der Straße überbaut, bzw in das Betriebgelände übernommen. Heute endet der Walmbergsweg deshalb an der Braunlager Straße. Von ihrem westlichen Teil ist nur ein kurzes Teilstück verblieben, das von der Halberstädter Straße auf das Gelände der ehemaligen Raffinerie führt. Dieses verbliebene Teilstück heißt heute Zuckerstraße.

Waltherstraße 1932

PLZ 39116; Ehemalige Ottersleber Siedlung Elisengrund, gehört heute zur Goethesiedlung.

Die Straße wurde zu Ehren des Minnesängers Walther von der Vogelweide (circa 1170 bis 1230) benannt. Die Straße behielt bis heute ihren ursprünglichen Namen.

Wertherstraße 2001-04

PLZ 39116; Erschließungsstraße Goethesiedlung.

Die Benennung der Straße geht auf ein Werk Johann Wolfgang von Goethes zurück: Die Leiden des jungen Werthers.

Westring um 1901

PLZ 39112, 39108, 39110; Stadtteile Sudenburg, Stadtfeld Ost und Stadtfeld West;

Zu Sudenburg gehört nur ein kurzes Teilstück, von der Abfahrtsrampe auf die Sudenburger Wuhne bis zur Bahnlinie (Grenze zu Stadtfeld). Der Bereich zwischen Sudenburger Wuhne und Halberstädter Straße heißt heute Südring.

Vormals:
Sedanring
Diese Straße war zur Erinnerung an die Schlacht von Sedan nach dem französischen Ort Sedan benannt. Mehrere Straße in der näheren Nachbarschaft trugen bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges an Schlachten erinnernde Namen. Die im Straßenverlauf die Eisenbahnstrecke Magdeburg-Braunschweig überspannende Brücke trug den Namen Sedanbrücke (heute Westringbrücke).

Wiener Straße 19??

PLZ 39112;

Das Teilstück zwischen Halberstädter Straße und dem Magdeburger Ring gehört zu Sudenburg, der Rest (heute) in den Stadtteil Leipziger Straße.

Vormals:
Warschauer Straße (bis ????)
Benannt nach der polnischen Hauptstadt Warschau.
Wiener Straße (bis ????) Nach der österreichischen Hauptstadt Wien benannt.
Hermann-Matern-Straße In der DDR-Zeit nach dem SED-Politiker Hermann Matern benannt.
Nach dem Ende der DDR erhielt sie wieder den Namen Wiener Straße.

Wilhelm-Höpfner-Ring 1972-76

PLZ 39116; Siedlung "Friedenshöhe"; Erschließungsstraße auf dem ehem. Stasigelände am Kroatenweg.

Die Straße wurde zu Ehren des Magdeburger Graphikers Wilhelm Höpfner (1899 - 1968) benannt.
Die Benennung erfolgte zwischen 1989 und 2007... Klären!!!

Wolfenbütteler Straße 18??

PLZ 39112;

Benannt nach der niedersächsischen Stadt Wolfenbüttel.

Wolfgang-Emmrich-Weg 2015

PLZ 39112; Wohnsiedlung Schneidersgarten

Benannt nach dem 2014 verstorbenen Schauspieler Wolfgang Emmrich. Neben seiner schauspielerischen Tätigkeit an den Magdeburger Bühnen, hat er sich in der Rolle des Otto von Guericke (Erfinder der Luftpumpe, Halbkugelversuch) besonders verdient gemacht. 20 Jahre lang war er in dieser Rolle als Botschafter für Magdeburg unterwegs.
Zum Wolfgang-Emmrich-Weg wurde der von den Anwohnern als "Mittelweg" bezeichnete Teil der Lucas-Cranach-Straße, zwischen Holbeinstraße und Dürerstraße.

Wolframstraße 1932

PLZ 39116; Ehemalige Ottersleber Siedlung Elisengrund, gehört heute zur Goethesiedlung.

Die Straße wurde zu Ehren des deutschen Dichters Wolfram von Eschenbach (circa 1160 - 1220) benannt.

vormals:
Ollandstraße
Ursprünglich nach der Ottersleberin Olland benannt, die den französischen Besatzern Widerstand leistete und dafür von ihnen getötet wurde.
Ernst-von-Harnack-Straße
Zwischen 1946 und 1949 umbenannt nach dem preußischen Regierungspräsidenten, deutschen Politiker und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus Ernst von Harnack, der wegen seiner Teilnahme am Aufstand vom 20. Juli 1944 zum Tode verurteilt und am 05.03.1945 hingerichtet wurde. Nach der Eingemeindung Otterslebens 1952 erhielt sie ihren heutigen Namen "Wolframstraße". Die Umbenennung erfolgte wahrscheinlich, weil bereits eine Harnackstraäe in der Magdeburger Altstadt bestand. Diese erinnert allerdings an den Widerstandskämpfer Arvid Harnack ("Rote Kapelle").

Wormser Platz ????

PLZ 39112;

Die Benennung der Straße geht auf die Reformation zurück und bezieht sich auf den Reichstag von Worms (1521), auf dem Luther seine berühmten Worte: "Hier stehe ich, ich kann nicht anders. Gott helfe mir. Amen." gesprochen haben soll.
Weiter Straßen in diesem Stadtgebiet sind nach Persönlichkeiten der Reformation benannt: Luther, Amsdorf und Melanchton.

 - Z -   [nach oben]

   
Zuckerstraße ????

PLZ 39112;

Diese 1948 nach dem Produkt der Raffinerie umbenannte Sackgasse führt von der Halberstädter Straße auf das Gelände der ehemaligen Zuckerraffinerie.

Vormals:
Teil des Walmbergsweg (deren westlichstes Teilstück).
Wurde nach dem Rückbau des Straßenbereichs auf dem Raffineriegelände weiterhin zur Erschließeung mehrerer Gewerbegrundstücke benötigt und neu benannt. U.a. war dort die Firma Meißemann & Co. (Feilenfabrik und -hauerei) ansässig.
(Siehe auch Walmbergsweg).

Ehemalige Sudenburger Straßen   [nach oben]

Die nachfolgenden Straßen sind auf Sudenburger Gebiet angelegt worden, jedoch im Zuge von Grenzverschiebungen oder Gebietsreformen heute anderen Stadtteilen zugeordnet. Einige dieser Straßen haben durch den Bau des "Magdeburger Ring" nicht mehr ihre ursprüngliche Lage oder andere Straßenabschnitte sind heute mit ihrem Namen bezeichnet.

Straßenname: Anlage: Bemerkungen:
     
Ackerstraße vor 1812

PLZ 39112; ab 1975/76 Stadtbezirk SÜDOST; nach 1990 Stadtteil Leipziger Straße.

 

Bei Anlage der neuen Sudenburg 1812 existierte diese Straße bereits als Feldweg. Südlich des Baches Klinke gelegen und dessen Windungen folgend, verband sie die Leipziger Straße mit dem Fermersleber Weg. An der Ackerstraße lagen damals einzelne Gehöfte und auch die Sudenburger Bürgermeisterei, die im Anwesen der Familie Lömpcke (Ackerstraße 7) eingerichtet war.

Durch den Ringschluss (Straßenverbindung vom Südring zur damaligen Wiener Straße in den 1960er Jahren) und den Bau des Magdeburger Ring in den 1970er Jahren wurde die Straße teilweise überbaut und fragmentiert.

Heute besteht unter der Bezeichnung Ackerstraße nur noch der östliche Teil, als Sackgasse von der  Leipziger Straße bis kurz vor die Straße Am Fuchsberg. Der ehemalige Mittelteil ist durch die Rampen Wiener Straße zum Magdeburger Ring überbaut. Das westliche Straßenfragment hieß bis Anfang der 2000er Jahre hinein weiterhin Ackerstraße, wurde dann jedoch in Cochstedter Straße umbenannt. Siehe auch unter Cochstedter Straße.

 

Zwischenzeitlich umbenannt in: Gustav-Nachtigal-Straße (1935-1946)

Benannt nach dem deutschen Afrikaforscher Gustav Nachtigal (* 23.02.1834 in Eichstedt (Altmark); † 20.04.1885 auf der Rückreise nach Europa, vor der Küste von Westafrika.

Am Deichfeld   PLZ 39112;  ab 1952 Stadtbezirk SÜDOST; nach 1990 Stadtteil Leipziger Straße;
Am Fuchsberg  

PLZ 39112; ab 1975/76 Stadtbezirk SÜDOST; nach 1990 Stadtteil Leipziger Straße;

 

Benannt nach dem "Fuchsberg", einer topografischen Erhöhung nördlich der Straße.

Am Sudenburger Bahnhof 1889

PLZ 39110; Sudenburg, ???? , ab 1952 Stadtbezirk SÜD; nach 1990 Stadtteil Stadtfeld West;

Die seit 1889 bestehende Straße befindet sich direkt am Bahnhof des Magdeburger Stadtteils Sudenburg und trägt nach diesem Sudenburger Bahnhof ihren Namen.

Vormals: Parallelstraße (um ????).

     
Brenneckestraße (Ostteil)  

PLZ 39112; ab 1975/76 Stadtbezirk SÜDOST; nach 1990 Stadtteil Leipziger Straße;

 

zwischen Leipziger Str. und Okerstraße, vormals Grenze zu Reform).

     
Carl-Miller-Straße (bis Bahnlinie)   PLZ 39112;  ab 1952 Stadtbezirk SÜDOST; nach 1990 Stadtteil Leipziger Straße;
Cochstedter Straße

PLZ 39112; ab 1975/76 Stadtbezirk SÜDOST; nach 1990 Stadtteil Leipziger Straße;

 

Benannt nach dem zwischen Halberstadt und Staßfurt gelegenen Dorf Cochstedt.

 

Vormals: Ackerstraße (südlicher Teil der Ackerstraße)

heute: Hakeborner Straße (Sudenburg, der ehemalige westliche Teil der Cochstedter Straße)

 Ursprünglich verlief die Cochstedter Straße vom Lemsdorfer Weg zur Wiener Straße und kreuzte die Ackerstraße. Durch den Bau der Stadtautobahn Magdeburger Ring wurde die Straße geteilt. Der westliche Teil (auf Sudenburger Seite) erhielt daher später als neuen Namen "Hakeborner Straße". Da auch die kreuzende Ackerstraße durchtrennt war, benannte man deren südlichen Abschnitt in Cochstedter Straße um. Die Cochstedter Straße verläuft daher heute nicht mehr von West nach Ost, sondern von Süden (ehemalige Ackerstraße) bis zur ehemaligen Kreuzung Ackerstraße/Cochstedter Straße und knickt dann nach Osten Richtung Wiener Straße ab.

     
Dodendorfer Straße  

Ehem. Grenze Sudenburg / Buckau, ab 1952 Stadtbezirk SÜDOST. Heute?

 

vormals: Alte Dodendorfer Heerstraße

     
Emanuel-Larisch-Weg,   PLZ 39112;  ab 1975/76 Stadtbezirk SÜDOST; nach 1990 Stadtteil Leipziger Straße;

 

Saarstraße; Stadtteil Leipziger Straße; PLZ 39112

Später: Wachtturmstraße

Heute: Emanuel-Larisch-Weg

Die Straße erhielt ihren Namen zum Gedenken an die Besetzung des Saargebiets. Vor diesem Hintergrund erklärt sich auch die nach 1945 durchgeführte Umbenennung.

Wachtturmstraße; Stadtteil Leipziger Straße; PLZ 39112

Heute: Emanuel-Larisch-Weg

In den dreißiger Jahren erhielt diese Straße den Namen Wachtturmstraße, da die Wachtturm-Gesellschaft der Ernsten Bibelforscher (später: Zeugen Jehovas) hier ihren Sitz hatte.  

Erich-Weinert-Str. (bis Bahn)   PLZ 39112;  ab 1952 Stadtbezirk SÜDOST; nach 1990 Stadtteil Leipziger Straße;

 

Werner-Fritze-Straße; Stadtteile Leipziger Straße und Buckau; PLZ 39112 und 39104

Heute: Erich-Weinert-Straße

Die Straße war bis in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg nach dem Kaufmann, Königlichen Kommerzienrat und Kommunalpolitiker Werner Fritze benannt.

     
Fermersleber Weg   PLZ 39112;  ab 1975/76 Stadtbezirk SÜDOST; nach 1990 Stadtteil Leipziger Straße; auch 1952: Ostseite, heute Bierer Weg?
Förderstedter Straße   PLZ 39112;  ab 1975/76 Stadtbezirk SÜDOST; nach 1990 Stadtteil Leipziger Straße;
Förster-Straße   PLZ 39112;  ab 1952 Stadtbezirk SÜDOST; nach 1990 Stadtteil Leipziger Straße;
Freie Straße   Ehem. Grenze Sudenburg / Buckau, ab 1952 Stadtbezirk SÜDOST. Heute?
     
Gaußstraße   PLZ 39112;  ab 1952 Stadtbezirk SÜDOST; nach 1990 Stadtteil Leipziger Straße;
Güstener Straße   PLZ 39112;  ab 1975/76 Stadtbezirk SÜDOST; nach 1990 Stadtteil Leipziger Straße;
     
Hecklinger Straße   PLZ 39112;  ab 1975/76 Stadtbezirk SÜDOST; nach 1990 Stadtteil Leipziger Straße;
Helmholtzstraße  

PLZ 39112; ab 1952 Stadtbezirk SÜDOST; nach 1990 Stadtteil Leipziger Straße;

 

Die Straße wurde nach dem deutschen Physiologen und Physiker Hermann von Helmholtz benannt.

 

Bekannte Personen, die hier lebten:

Heinrich Germer; SED-Politiker und Stadtrat für Volksbildung und Kultur, wohnte zumindest 1950 in der Nr. 12. Nach ihm wurde auch das Sudenburger Stadion in der Salzmannstraße benannt, das Heinrich-Germer-Stadion.

Hertzstraße   PLZ 39112;  ab 1975/76 Stadtbezirk SÜDOST; nach 1990 Stadtteil Leipziger Straße;
Humboldstraße   PLZ 39112; ab 1952 Stadtbezirk SÜDOST; nach 1990 Stadtteil Leipziger Straße;
     
Insbrucker Straße   PLZ 39112;  ab 1975/76 Stadtbezirk SÜDOST; nach 1990 Stadtteil Leipziger Straße;
     
Jean-Burger-Straße   PLZ 39112; ab 1952 Stadtbezirk SÜDOST; nach 1990 Stadtteil Leipziger Straße;

Vormals: Duvigneau-Straße

     
Klewitzstraße   PLZ 39112; ab 1952 Stadtbezirk SÜDOST; nach 1990 Stadtteil Leipziger Straße;
Kutzstraße  

PLZ 39112; ab 1952 Stadtbezirk SÜDOST; nach 1990 Stadtteil Leipziger Straße;

 

Siemensstraße; Stadtteil Leipziger Straße; PLZ 39112

Heute: Kutzstraße

Diese Straße war nach dem deutschen Erfinder und Industriellen Werner von Siemens benannt.

     
Lenné-Straße   PLZ 39112; ab 1952 Stadtbezirk SÜDOST; nach 1990 Stadtteil Leipziger Straße;

Benannt nach dem deutschen Landschaftsarchitekten Peter Joseph Lenné.

Institutionen, Bauwerke, Denkmäler:
Gedenkstein für Jean Burger, einen französischen kommunistischen Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus. Nach Jean Burger ist die benachbarte Jean-Burger Straße benannt.
Leopoldshaller Straße   PLZ 39112; ab 1975/76 Stadtbezirk SÜDOST; nach 1990 Stadtteil Leipziger Straße;
     
Niemöller-Privatweg   PLZ 39112; ab 1952 Stadtbezirk SÜDOST; nach 1990 Stadtteil Leipziger Straße;
     
Philipp-Palm-Weg   PLZ 39112; ab 1975/76 Stadtbezirk SÜDOST; nach 1990 Stadtteil Leipziger Straße;
     
Raiffeisenstraße  

PLZ 39112; ab 1952 Stadtbezirk SÜDOST; nach 1990 Stadtteil Leipziger Straße;

 

vormals: Krupp-Straße

Rudolf-Wolf-Straße   PLZ 39112; ab 1952 Stadtbezirk SÜDOST; nach 1990 Stadtteil Leipziger Straße;
     
Saarstraße   PLZ 39112; ab 1952 Stadtbezirk SÜDOST; nach 1990 Stadtteil Leipziger Straße;
Salbker Straße (Westteil)   PLZ 39112; ab 1952 Stadtbezirk SÜDOST; nach 1990 Stadtteil Leipziger Straße;
Schäffer-Straße   PLZ 39112; ab 1952 Stadtbezirk SÜDOST; nach 1990 Stadtteil Leipziger Straße;
    Hans-Waldbach-Straße; Stadtteil Leipziger Straße; PLZ 39112

Vormals: Schäfferstraße (bis 1. Juli 1954

Heute: Schäfferstraße

Die Straße war nach dem Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR (MfS) Johann Waldbach benannt. Waldbach war beim Volksaufstand vom 17. Juni 1953 auf dem Gelände der Haftanstalt Sudenburg durch einen Kopfschuss umgekommen. Auf Antrag der Staatssicherheit beschloss der Magdeburger Stadtrat am 23. Juni 1954 zu Ehren von Johann Waldbach die Schäfferstraße umzubenennen. Nach dem Ende der DDR wurde sie wieder in Schäfferstraße umbenannt.

     
Schneidlinger Straße   PLZ 39112; ab 1975/76 Stadtbezirk SÜDOST; nach 1990 Stadtteil Leipziger Straße;
Semmelweisstraße  

PLZ 39112; ab 1975/76 Stadtbezirk SÜDOST; nach 1990 Stadtteil Leipziger Straße;

 

Die Straße führte ursprünglich von der Leipziger Straße nach Lemsdorf. Der Westteil zwischen Fermersleber Weg und Okerstraße wurde zwischen 1975 und 1986 zurückgebaut und existiert heute nicht mehr.

 

vormals: Alvensleben Straße, Verbindung von der Leipziger Straße nach Lemsdorf.

Staßfurter Straße   PLZ 39112; ab 1975/76 Stadtbezirk SÜDOST; nach 1990 Stadtteil Leipziger Straße; ehem. Sudenburger Teil!!!
     
Weberstraße   PLZ 39112; ab 1952 Stadtbezirk SÜDOST; nach 1990 Stadtteil Leipziger Straße;
Wiener Straße (Ostteil)  

PLZ 39112; ab 1975/76 Stadtbezirk SÜDOST; nach 1990 Stadtteil Leipziger Straße;

 

Hermann-Matern-Str. (heute ) ab Magdeburger Ring, ,

Wilhelm-Niemann-Straße   PLZ 39112; ab 1952 Stadtbezirk SÜDOST; nach 1990 Stadtteil Leipziger Straße;
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aktualisiert: 28.02.2017