Die Industriegeschichte Sudenburgs

Firmenblatt: Bearbeitungsstand: 19.05.2017

C. O. Dost

Maschinenfabrik

Firmendaten:

Gründung - Ende: 1890 - vor 1927
Gründer: Carl Otto Dost (* ????, † ????)
Standort(e): 1893: Magdeburg-Neustadt, Adresse ?
1901: Magdeburg-Sudenburg, Am Fuchsberg 4
Produkt(e): Walzenmühlen, Zerkleinerungsmaschinen 
Bemerkungen: Ein erhaltener Walzenstuhl der Maschinenfabrik C. O. Dost befindet sich im Museumsteil der 1970 stillgelegten "Spucker Mühle", Mühlenstr. 5, Guben (Brandenburg). 
Quelle: Deutsche Digitale Bibliothek - Denkmalblatt
Titelblatt Katalog Dost von 1905
Katalog der Maschinenfabrik C. O. Dost, Ausgabe 2 / 03 (1903).
[Bildquelle: Archiv Sudenburg-Chronik]

Firmenchronik:

Jahr: Ereignis:
1890 Firmengründung[1] als C. O. Dost & Co.[2] in Magdeburg-Neustadt.
Anm.: Der Name des Miteigentümers ist noch ungeklärt.
1895
Katalog Dost von 1895
Katalog der Maschinenfabrik C.O. Dost, Ausgabe Juni 1895.
[Bildquelle: Archiv Sudenburg-Chronik]
1900/01 Umzug der Firma C. O. Dost & Co. nach Sudenburg. Neuer Standort: Am Fuchsberg 4.[2]
1903 Ein Teilhaber (Co.) ist nicht mehr im Firmennamen enthalten: C. O. Dost[2]
1903
Produktblatt Katalog Dost von 1905
Produktblatt aus Katalog von 1903.
[Bildquelle: Archiv Sudenburg-Chronik]
1907 Volksstimme 1897-090, Donnerstag, 15.04.1897:
"Aus den Gerichtssälen.
Gewerbegericht Magdeburg. Der Eisendreher R. verlangt von der Maschinenfabrik Dost u. Co. 10 Mk. Restlohn. Dieser wurde einbehalten, weil Kläer einen ihm üertragenen Accord nicht fertig gestellt hatte. Nach der Fabrikordnung fällt ein auf diese Weise gewonnener Gewinn der dortigen Arbeiter-Versicherungskasse zu. Beide Parteien einigen sich auf 3,38 Mark, die Beklagter zu zahlen hat."
1914 Firma C. O. Dost existiert noch.[2]
... ...
1925 Der Eintrag C. O. Dost findet sich nicht mehr in der Mitgliederliste des Vereins Deutscher Ingenieure.
1927 Firma im Magdeburger Adressbuch 1927 nicht mehr verzeichnet. Eigentümer des Grundstücks sind inzwischen die "Ernsten Bibelforscher", heute als "Zeugen Jehovas" bezeichnet, die dort ihre Deutschlandzentrale einrichteten.

Quellen:

  • [1] - Heft 46/I/99: Sabine Ullrich, Industriearchitektur in Magdeburg - Maschinenbauindustrie, Stadtplanungsamt Magdeburg, 1999, S. 164
  • [2] - Mitgliederverzeichnisse des Vereins Deutscher Ingenieure (1879-1914, 1925)