Die Industriegeschichte Sudenburgs

Firmenblatt: Bearbeitungsstand: 12.08.2021

Robert Brandt

Cichorien- und Caffee-Ersatz-Fabrik, Dampf-Syrup-Fabrik

Firmendaten:

Gründung - Ende: 1862 - 1930
Gründer: Robert Brandt (* ??.??.18?? in ?, † ??.??.???? in ?)
Standort(e): 1861-1915: Olvenstedter Straße 60, Magdeburg-Stadtfeld
1915-1927: Halberstädter Straße 113 und 115, Magdeburg-Sudenburg
1927-1929: Feldstraße 50, Magdeburg-Buckau
Produkt(e): Zichorienpulver, Zuchorien-Kaffeezusatz Marke "Pfeil", Malzkaffee, Sirup, Kunsthonig.
Bemerkungen:  
Briefkopf der Firma Robert Brandt von 1914
Briefkopf der Firma Robert Brandt von 1914, er zeigt das Firmengelände an der Olvenstedter Straße.
[Bildquelle: Archiv T. Garde]

Firmenchronik:

Jahr: Ereignis:
1861 Firmengründung

Robert Brandt
- Cichorien-, Kaffee-Surrogate- und Dampf-Syrup-Fabrik -


Robert Brandt betreibt zunächst mit Partner H. Placke die Produktenhandlung Brandt & Placke. Nach dem Tod des Mitinhabers Placke tritt 1855 Robert Weichsel als neuer Partner in die Produktenhandlung ein. 1961 gibt Brandt seine Teilhaberschaft auf und Weichsel führte das Geschäft unter dem Namen Weichsel & Co. weiter.
[Quelle: Horst-Günther Heinicke, Artikel: "Weichsel, Robert" in Magdeburger Biografisches Lexikon]
Robert Brand gründet 1861 unter seinem Namen im Magdeburger Stadtfeld, heutige Adresse Olvenstedter Straße 60, eine Zichorien-, Kaffeesurrogate und Dampf-Sirupfabrik. Es gibt Hinweise auf den Betrieb einer zweiten Zichorienfabrik, wofür ein Nachweis bisher allerdings fehlt. Für den Zichorienanbau besitzt Brandt eigene Flächen.
1888-90 Einige Beispiele für die überregionale Werbung und Verbreitung der Produkte der Firma Robert Brandt:

1890_Brandt_Werbung_Schoenberg-1.jpg
Aus "Wöchentliche Anzeigen für das Fürstenthum Ratzeburg (Schönberger Anzeigen) vom 19. Dezember 1890.

Gleichlautend bereits am 23.06.1888 in "Der Oberschlesische Wanderer, Oberschlesische Zeitung" und am 12.11.1889 im" Amts- und Anzeigenblatt für den Bezirk des Amtsgerichts Eibenstock und dessen Umgebung".
1894/95

1895_09_22_Brandt_Werbung-1.jpg
Werbeanzeige in der "Thorner Presse" vom 12. November 1895.
Gleichlautend auch bereits 1894 im "Malchower Tageblatt".
1912
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Farbiger Werbeaufdruck auf Rechnungsblatt von 1912.
[Bildquelle: Archiv Thomas Garde]

Wie die Konkurrenzunternehmen, bot auch die Firma Robert Brandt Sammelbilder und Werbemarken zur Kundenbindung an. Es gab die verschiedensten Motive in diversen verschiedenen Serien. Einige Abbildungen von Sammelbildern befinden sich am Fuss der Seite!

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Werbemarken der Serie "Kinder und Tiere", Nr. X und XII".
[Bildquelle: Archiv Thomas Garde]

1915 Verkauf an die Gebrüder Scheuer und Firmenverlegung nach Sudenburg.
Nach dem Tod von Firmengründer Robert Brandt werden Firma und Firmengrundstück Olvenstedter Straße 60 verkauft. Nur das Lagergrundstück Nr. 58/59 bleibt zunächst im Besitz der Brandt'schen Erben. Firma und der Markenrechte erwerben die Gebrüder Scheuer, die in Schönebeck und Fürth bereits Ersatzkaffee-Fabriken betreiben. Die Firma wurde 1812 in Fürth als Georg Jos. Scheuer gegründet. Der Hauptsitz wurde 1900 nach Schönebeck verlegt. 1914 verschafften sich die Scheuers Zugang zum Magdeburger Ersatzkaffeemarkt durch den Kauf der Sudenburger Traditionsfirma

Müller & Weichsel Nachfolger

Die Vorbesitzer, die Brüder Johannes und Erich Steffens, wollten sich vom rückläufigen Ersatzkaffeegeschäft trennen und sich auf die lukrativere Schokoladen-, Süßwaren- und Kakaosparte konzentrieren. Vor dem Verkauf wurde 1914 deshalb die Süßwarensparte ausgelagert als

Dom-Chokolade-Fabrik Gebr. Steffens & Co. Kom. Ges.

Es gibt einen Hinweis darauf, dass es sich bei dem neuen Compagnon um Walter Engel gehandelt haben könnte, der als "Siedemeister" im Unternehmen tätig gewesen sein soll. Ob das so stimmt? Eine Quellenangabe fehlt.

Die Scheuers übernahmen mit dem Firmenkauf nur die Zichorien- und Malzkaffee-Sparte und betrieben die Firma auf dem Steffens'schen Firmengrundstück Halberstädter Straße 43 (heute 113/115) weiter. Die Zichorienfabrik befand sich auf dem hinteren Grundstücksteil, das sich bis zur heutigen Salzmannstraße erstreckte.

Die 1915 erworbene Firma Robert Brandt wird ebenfalls an den Standort Sudenburg verlegt, wo nun für beide Marken produziert wird. Weiterhin wird mit Zichorien-, Ersatzkaffee- und Sirupprodukten gehandelt. Die Vermarktung konzentriert sich stark auf das Produkt "Robert Brandt", während "Müller & Weichsel Nachf." immer mehr in den Hintergrund tritt.

Der Kopfbogen wird dem neuen Firmenstandort angepasst:

Briefkopf der Firma Robert Brandt von 1915
Briefkopf der Firma Robert Brandt von 1915, nach Verlegung des Firmensitzes nach Sudenburg.
[Bildquelle: Archiv Thomas Garde]
Eine Besonderheit auf dem Kopfbogen von 1915 ist das Produkte "A.B.C. Gries", das später nicht mehr beworben wird. "Brandt's Blütenhonigersatz" ist nicht neu, dieser wurde bereits um 1909 als "Feinster Blütenhonig-Syrup" beworben.
1916 Mit Hilfe des Magdeburger Adressbuch 1917 (Datenstand 1916) lassen sich die Veränderungen von 1914/15 gut zusammenfassen. Alle drei Firmen werden auf dem Steffens'schen Grundstück Halberstädter Straße 43 (heute 113) betrieben, gegenüber dem Eiskellerplatz:

Robert Brandt, Zichorien- und Sirupfbrk., Halberstädter Str. 43,
Pers. haft. Gesellsch. Georg Josef Scheuer (Berlin), Fritz Scheuer u. Heinrich Scheuer, hier.
Prok. Otto Walter u. Carl Homann.

Müller & Weichsel Nachf., Zichorien- und Malzkaffeefabrik, Halberstädter Str. 43,
Pers. haft. Gesellsch. Georg Josef Scheuer (Berlin), Fritz Scheuer u. Heinrich Scheuer, hier.

Dom-Chocolade-Fabrik Gebr. Steffens & Co., Kommand. Ges., Halberstädter Str. 43 T. 303.
Pers. haft. Gesellsch. Johannes Steffens, Erich Steffens u. 1 Kommanditist.
Vertretungsberechtigt nur Johannes Steffens.
Prok. Richard Hampe u. Otto Böhme.

Halberstädter Str 43: (heute 113)
Eigent.: Steffens'sche Erben.
Brandt, R., Zichorienfbrk.
Müller & Weichsel Nachf., Zichorienfbrk.
Dom-Chokolade-Fabrik Gebr. Steffens & Co. Kom. Ges.,
Fabrikantenvilla:
Steffens, Erich, Fabrikbes. Erdg. f. Dom-Sch.
Steffens, Johannes, Fabrikbes. 1.OG f. Dom-Sch.

Scheuer, Fritz, Fabrikbes., Kaiser Wilhelmplatz 4 II., T. 7308 f. Robert Brandt u. Müller & Weichsel Nachf.
Scheuer, Heinrich, Fabrikbes., Ackerstr. 4 f, T. 1950 f. Robert Brandt u. Müller & Weichsel Nachf.
  Ende Oktober 1916 informiert Firma Robert Brandt die Kundschaft, dass eine Belieferung mit Sirupprodukten kriegsbedingt nicht möglich ist.

Informationspostkarte für Robert Brands Kundschaft 1916
[Bildquelle: Archiv Thomas Garde]
1921 Intensive Werbecampagne.
Während des Ersten Weltkriegs (1914-1918) war die Nachfrage nach Kaffee-Ersatz sehr hoch, da wegen der Wirtschaftsblockade kaum Kaffee importiert werden konnte. Nach Kriegsende und Aufhebung der Blockade ging die Nachfrage nach Kaffeeersatz kontinuierlich zurück. Mit einer intensive Werbekampagne für den "Aecht Brandt Caffeezusatz" wird der Versuch unternommen, dem entgegenzuwirkten:


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[Bildquelle: Volksstimme Magdeburg vom 26.10.1921]

Die Werbeslogans des Jahres 1921 für das Zichorienprodukt "ABC" sind:
  • Rein und kräftig schmeckt Kaffee, wenn Du nimmst stets ABC.
  • Kaffee wird billiger und kräftiger durch Beigabe von Aecht Brandt-Caffeezusatz.
  • Würze nur mit ABC, dann schmeckt herzhaft Dein Caffee.
  • Brandt's ABC veredelt den Caffee.
  • Sparen wirst du am Caffee, kochst Du ihn mit ABC.
  • Vergiß nicht ABC zum Bohnen und Malzcaffee.
  • Ist der Brandt nur aecht, wird der Caffee recht.
1922 Eine Zeitschriften-Werbeanzeige der Firma Robert Brandt weist auf eine Niederlassung in Hamburg hin. Die Werbung (das Original liegt leider nicht vor) enthält folgenden Wortlaut:

Robert Brandt
Magdeburg und Hamburg

Hersteller des rühmlichst bekannten
aecht Brandt Caffee
altbewährten Zusatz zum Bohnen- und Getreide-Kaffee
Korn Brandt Kaffee
selbständiges vorzügliches Kaffeemittel
fertig zum Gebrauch.
Firma besteht seit 62 Jahren.


Weitere Hinweise zur Filiale in Hamburg sind bisher nicht bekannt. In dieser Werbeanzeige wird auch bereits der Brandt Korn-Kaffee, ein Malzkaffee, beworben. Wahrscheinlich stammt dieser nun unter der Marke "Brandt" vertriebene Malzkaffee aus der Produktion der von den Scheuers übernommenen Firma Müller & Weichsel Nachfolger.
1923 Werbung der Malzkaffee-Fabrik Robert Brandt in Sudenburg für das Produkt "Brandt Korn-Kaffee".


Werbeanzeige von 1923
[Bildquelle: Volksstimme Magdeburg vom 17.03.1923]
1924/25

Werbeanzeige von 1924
Werbung für das neue Produkt "Tafel-Brandt".
[Bildquelle: Volksstimme Magdeburg vom 17.10.1924]

Werbeanzeige von 1924
Auch der Zichorien-Kaffeezusatz "ABC", Marke Pfeil, wird weiterhin beworben.
[Bildquelle: Volksstimme Magdeburg vom 02.11.1924]
1919-1926 Seit 1919 haben sich einige Veränderungen ergeben:

Fabrikgrundstück Halberstädter Straße 43 und die Dom-Schokoladen-Fabrik der Gebr. Steffens wurden spätestens 1922 an Walter Engel verkauft, der auch seine Weinbrennerei und Likörfabrik F. A. Engel auf das Grundstück verlagerte.

Georg Josef Scheuer ist als Gesellschafter bei Robert Brandt und Müller & Weichsel Nachf. ausgeschieden. Als Inhaber beider Firmen sind 1926 nur noch Fritz Scheuer (inzwischen in Berlin-Dahlem wohnhaft) und Heinrich Scheuer geführt.

Die Scheuers haben expandiert und zwei weiter Magdeburger Konkurrenzunternehmen übernommen:

Magdeburger Malzkaffee-Fabrik Alfred Knape

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Briefkopf der Magdeburger Malzkaffee-Fabrik von 1901.
[Bildquelle: Archiv Thomas Garde]
Die Firma wurde 1899 von Hermann Blumenthal gegründet, später vom Kaufmann A. Knape übernommen, der bis mindestens 1919 Eigentümer blieb. Die Gebr. Scheuer kauften Firma und zugehöriges Grundstück Sedanstraße 12. Aus heutiger Sicht befand sich die Fabrikanlage hinter dem Wohnhaus Westring 6. Die Scheuers nutzten die Fabrik als Getreiderösterei für die Firma Robert Brandt. Die Produktion der Eigenmarke "Mercur" wird wohl eingestellt. Siehe auch: Stadtplanungsamt, "Stadtfeld-Süd", Seite 88


Dommerich & Co., Anker-Cichorien-Fabrik.

DommerichCo_1908_Buckau_w.jpg
Briefkopf Dommerich & Co. von 1908.
[Bildquelle: Archiv Thomas Garde]
Der 1829 gegründete Traditionsbetrieb wurde ca. 1925 übernommen, als sich die Inhaber, die Gebrüder Bartels zur Ruhe setzten. Das Firmengrundstück Feldstraße 50 (Magdeburg-Buckau) blieb im Eigentum von Carl Volkmar Bartels (Rentner). Hermann Baetge blieb auch unter der neuen Führung Prokurist bei Dommerich & Co.. Mit der Firmenübernahme wurde das Grundstück Feldstraße 50 zum Magdeburger Hauptstandort der Scheuer'schen Betriebe.

Spätestens ab Ende 1925 ist auch eine Filiale des Scheuer'schen Stammhauses auf dem Buckauer Grundstück Feldstraße 50 gemeldet:

Georg Jos. Scheuer, Abt. Syrupe.

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Briefkopf Firma Georg Jos. Scheuer / Magdeburg von Januar 1926.
[Bildquelle: Archiv Thomas Garde]
1927 Das Magdeburger Adressbuch 1928 (Datenstand 1927) gibt erneut einen guten Überblick über die Scheuer'schen Firmen in Magdeburg:

Handelsregister:
Robert Brandt, Feldstr. 50.
Inh. Fritz Scheuer u. Heinrich Scheuer
Prok. Carl Homann, Anton Thorhauer, Ernst Krakau.

Dommerich & Co., Anker-Cichorien-Fabrik, Feldstr. 50,
Inh. Fritz Scheuer (Berlin-Dahlem) und Heinrich Scheuer (hier),
Prok. Hermann Baetge.

Magdeburger Malzkaffee-Fabrik Alfred Knape, Sedanring 12,
Inh. Fritz Scheuer (Berlin-Dahlem) und Heinrich Scheuer, hier,
Prok. Friedrich Scheuer (Groß-Salze).

Müller & Weichsel Nachf., Zichorien- und Malzkaffeefabrik, Ohne Adresse!
Inh. Fritz u. Heinrich Scheuer.
Anm.: Die Firma besteht scheinbar nur noch auf dem Papier. Eine Postadresse besitzt sie nicht mehr.

Feldstr. 50:
E. Bartels, C. V., Rentner (Schönebecker Str. 43.44)
Baetge, H., Prokurist 1
Brandt, R., Zichorienfabr. T. Steph 40286.
Dommerich & Co., Anker-Zichorienfbrk., T. Steph. Nr. 40070.
Scheuer, G. J., Zichorienfabrik T. Steph. 40329.

Halberstädter Str 43: (heute 113):
Weiterhin eingetragen: Zichorienfabrik Robert Brandt.

Scheuer, Georg Jos., Fabrikbes., Feldstr. 50 T. Steph. 40329. Anm.: Wahrscheinlich ist die Firma gemeint.
Scheuer, Heinrich, Fabrikbes., Mozartstr. 6, T. 1950.
1927/28 Spätestens seit Ende 1927 vertreibt Fa. Robert Brandt neben dem Kaffee(zusatz) "Marke Pfeil" auch "Wiener Kaffee-Gewürz in Portionsstücken". Die Firma wirbt auf ihrem Briefkopf mit "Allerwelt Brandt das Wirtschafts-Aufbau-Getränk".

Briefkopf der Firma Robert Brandt von 1928
Briefkopf der Firma Robert Brandt von 1928.
[Bildquelle: Archiv Thomas Garde]
1928 Verkauf des Scheuer'schen Stammhauses.
1928 wird die Firma Georg Joseph Scheurer an den deutschen Ersatzkaffee-Marktführer Heinrich Franck Söhne, Ludwigsburg vergekauft und nachfolgend liquidiert. Die Firma Franck ist in Sudenburg / Magdeburg keine Unbekannte. Bereits 1910 hatte sie die Zuckerwaren- und Ersatzkaffee-Fabrik von Bethge & Jordan (Halberstädter Straße 40) übernommen und 1913/14 den Standort Sudenburg geschlossen. 1944 fusionierte Franck mit der Kathreiner GmbH.
Mit diesem Verkauf nähert sich auch das Ende der Magdeburger Firmen der Scheuers. Bereits 1929 (Adressbuch 1930) wird die Magdeburger Malzkaffee-Fabrik als "in Liquidation" geführt.
1929 Ein letztes Lebenszeichen der Fa. Robert Brandt von August 1929, knapp einen Monat vor dem großen Börsencrash in den USA. Der Brief war an eine Spedition in Stolpmünde gerichtet.

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Stempelaufdruck Firma Robert Brandt auf Briefumschlag vom 24.08.1929.
[Bildquelle: Archiv Thomas Garde]

Ob die Weltwirtschaftskrise Einfluss auf die bevorstehende Abwicklung der Firma Robert Brandt hat, ist unbekannt. Wahrscheinlich war sie aber bereits beim Verkauf des Stammbetriebs der Scheuers beschlossen Sache.
1930 Ende der Firma Robert Brandt.
1930 befinden sich alle Scheuer'schen Unternehmen Magdeburgs in der Auflösung, wie die Einträge im Adressbuch 1931 zeigen. Liquidatoren sind in allen Fällen die Firmeninhaber selbst. Die Firmensitze wurden für die Abwicklung auf das Scheuer-Grundstück Sedanring 6 (ehemals 12) verlegt (heutige Westring).

Handelsreg.:
Robert Brandt i. Liqu., Sedanring 6,
Liquidatoren Fritz Scheuer u. Heinrich Scheuer.

Dommerich & Co., Anker-Cichorien-Fabrik in Liqu., Sedanring 6.
Liquidatoren Fritz Scheuer, Berlin-Dahlem u. Heinrich Scheuer, hier.

Magdeburger Malzkaffee-Fabrik Alfred Knape in Liqu., Sedanring 12, (Anm.: Müsste Nr. 6 heißen).
Liquidatoren Fritz Scheuer (Berlin-Dahlem) u. Heinrich Scheuer (hier).

Müller & Weichsel Nachf. in Liquidation, (ohne Adresse)
Liquidatoren Fritz u. Heinrich Scheuer.

Spätestens 1931 ist die Abwicklung abgeschlossen, die Firmen sind erloschen.
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Einige Sammelbilder der Serie IV (Nr. 1-4 und 6) der Firma Robert Brandt:


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Die Rückseite dieser Werbebilder.
[Bildquelle: Archiv Thomas Garde]

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Quellen:

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