Die Chronik von Sudenburg

2013

08.02.: Erstes sichtbares Zeichen für den Bau der (letzten) Auf- und Abfahrtsrampe vom Lemsdorfer Weg auf den Magdeburger Ring: Die im Trassenbereich stehenden Bäume wurden gefällt. Diese Rampe ist das letzte geplante Neubauprojekt für den Magdeburger Ring im Stadtgebiet. [...]

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Rodung am Lemsdorfer Weg.

02.05.: Straßenbenennung "Unter der Georgshöhe"
Der Stadtrat beschließt einstimmig die Benennung der bisher unbenannten, nördlich der Klinke und zwischen Neinstedter Straße (Lemsdorf) und Halberstädter Chaussee liegenden Straße bzw. Verbindung.  (Beschluss-Nr. 1799-63(V)13)

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Notwendig wurde diese Benennung, da einige bisher zur Ottersleber Bebelstraße gezählte Häuser nur über diese Straße erschlossen sind und für Zusteller etc. Schwierigkeiten mit dem Auffinden dieser Häuser auftraten. Mit der Benennung der an der Stadtteilgrenze zwischen Sudenburg und Ottersleben gelegenen Straße soll dieses Problem behoben werden.
Die Namensgebung geht zurück auf die nördlich gelegene Eigenheimsiedlung, die früher zu Ottersleben gehörte und den Siedlungsnamen "Georgshöhe" führte. Nach dem 2. Weltkrieg wurde der Siedlung von den damaligen Machthabern die Bezeichnung "Friedenshöhe" übergestülpt, die sich bis heute gehalten hat. Ratsinfo

02.08.: Abriss in der Siedlung "Friedenshöhe"
Momentaufnahmen: Gemäß der Quartiersvereinbarung "Friedenshöhe" ist der erste sechsgeschossige Plattenbau der Wobau in der Ferdinand-von-Schill-Str. 48-60 dem Erdboden gleich gemacht. Gefördert werden Abriss- und Rückbaumaßnahmen in der Siedlung "Friedenshöhe" durch das Programm "Stadtumbau-Ost" der Bundesregierung. [...]

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Die Post kann noch zugestellt werden, ...
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... aber die Wohnqualität hat "etwas" gelitten.

30.08.: Schnelles Internet für große Teile Sudenburgs.
Die Telekom hat in vielen Bereichen Sudenburgs mit dem Ausbau ihres Glasfasernetzes begonnen, das Geschwindigkeiten von bis zu 200 Megabit pro Sekunde erlaubt. Nutznießer sind (aus Kostengründen) aber nur Gegenden, in denen sich mehrere Klingelschilder an einem Hauseingang befinden. Eine Beteiligung der Stadt Magdeburg an diesem Ausbau gibt es nicht. Alle nicht ganz so dicht besiedelten Sudenburger Wohngebiete, die schon genau so lange auf einen Ausbau warten, bleiben weiterhin von der Datenautobahn ausgeschlossen und werden auf das viel langsamere LTE-Funknetz verwiesen. Selbst der südliche Bereich der Halberstädter Straße, die südliche Straßenseite ab Heidestraße, bleibt vom Ausbau unberührt, was der wirtschaftlichen Entwicklung dieses Bereiches einen schweren Dämpfer versetzen dürfte. [VS 30.08.2013]
Anm.: Es ist schade, dass es der Stadt nicht gelungen ist, hier einmal Infrastruktur-Nägel mit Köpfen zu machen, um auch gleich die wenigen verbliebenen weißen Flächen mit zu versorgen. Es steht also zu befürchten, dass die verbliebenen DSL-Kunden der 2. und 3. Klasse auch weiterhin auf den St. Nimmerleinstag vertröstet werden. Hier wurde eindeutig eine Chance vertan.

11.09.: Erster Spatenstich für die Trasse der neuen Straßenbahnverbindung Südring / Leipziger Straße in der Wiener Straße, als Teil einer neuen Nord-Süd-Verbindung. Die Gleisverlegung soll ab Frühjahr 2014 erfolgen. Ob und welche Auswirkungen diese Verbindung auf die Linienführung der Linien 1, 5 und 10 in Sudenburg hat, bleibt abzuwarten. [VS 12.09.2013]

24.09.: Der "Eiskellerplatz" wir auch offiziell zum "Eiskellerplatz".
Der Stadtrat beschließt am 28.02. die offizielle Benennung des zwischen Halberstädter und Rottersdorfer Straße gelegenen Platzes, der seit 1930 leider mit einem Transformatorenhaus der SWM, des örtlichen Energieversorgers, bebaut ist. Der Name leitet sich von einem Eiskeller ab, der sich im Gewölbekeller unter dem Gebäude Halberstädter Str. 106/108 befand und in dem seit den 1860er Jahren aus der Elbe "geerntetes" Roheis eingelagert wurde. Der heutige Platz war früher der Hof des Gebäudes, auf dem das Eis mit Kutschen angeliefert wurde.
Auch eine Gaststätte, die sich am hinteren Ende des Platzes befand, führte den Namen "Eiskeller". Nach 1945 eröffnete dort das "Tivoli". Ob dieses Gebäude weiterhin die Adresse "Halberstädter Str. 110" behält, oder aufgrund seiner Lage "Eiskellerplatz 1", wird noch geprüft.
Obwohl die Sudenburger ihren "Eiskellerplatz" seit gut 100 Jahren so nennen, es eine Straßenbahnhaltestelle "Eiskellerplatz" gibt, die "Eiskellerpassage" und die Seniorenresidenz "Am Eiskellerplatz", war der Platz bisher nicht offiziell benannt. Obwohl bereits Anfang Mai das Straßenschild am Platz aufgestellt wurde, dauerte es noch weitere 4 Monate bis zur öffentlichen Widmung.
Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass das Trafohaus so schnell wie möglich verlegt wird, damit die Fläche ihren Platzcharakter zurückerhält. Die Stadtverwaltung arbeitet daran... [VS 25.09.2013]

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30.09.: Das Sudenburger Gefängnis wird geschlossen.
Nach 110 Jahren endet die Geschichte des Sudenburger Gefängnisses. Der ab 1903 erbaute Komplex wird ab 1905 zunächst als Gerichtsgefängnis genutzt. Ab 1950 "Strafvollzugseinrichtung mit Untersuchungshaft". 1951 wurden Hallen errichtet, in denen die Gefangenen u.a. für die Fernsehgeräteindustrie arbeiten.  Nach der Wende wird das Gefängnis als "Justizvollzugsanstalt Magdeburg" weitergeführt.
Am 12.07.2013 fand in der frisch geräumten JVA ein Tag der offenen Tür statt, um interessierten Bürgern den Alltag im "Knast" zu veranschaulichen. [VS 10./13.07.2013]

06.12.: Ralf Zander wird zum "Sudenburger des Jahres 2013" gewählt.
Das engagierte Mitglied der IG Sudenburg ist u.a. Organisator des Sudenburglaufes, der alljährlich im Rahmen des Sudenburger Straßenfestes stattfindet.
Ausführlicher Bericht zur Ehrung auf www.sudenburg.de

07. + 08.12.: Sudenburger Weihnachtsmarkt.
Mit einem Tag Verspätung startet der 8. Sudenburger Weihnachtsmarkt auf dem Ambrosiusplatz.
Wegen Orkan Xaver musste der Beginn aus Sicherheitsgründen um einen Tag verschoben werden. Schade... [...]

20.12.: Die Städtischen Werke Magdeburg (SWM) stellen, nach einem entsprechenden Antrag der CDU-Fraktion im Magdeburger Stadtrat, den Abriss des Trafohauses auf dem Eiskellerplatz für das Jahr 2017 in Aussicht (Siehe auch 24.09.2013). Voraussetzung ist eine Reaktivierung, bzw. ein Neubau des Umspannwerkes in der Fichtestraße, einige Leitungsverlegungen und ein neuer Standort für die Niederspannungsverkabelung, der jedoch noch gefunden werden muss. Die Kosten werden auf 4,75 Millionen Euro geschätzt. Nun heißt es "Daumen drücken", dass es endlich klappt.
[VS 20.12.2013]

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Quellen:

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aktualisiert: 16.01.2017