Die Chronik von Sudenburg

2015

Bearbeitungsstand: 18.01.2017

17.01.: Sudenburg beteiligt sich an der "Meile der Demokratie".
Um gegen den jährlichen Aufmarsch von Rechten in Magdeburg ein Zeichen zu setzen und den rechten Marsch zu erschweren, beteiligen sich viele Sudenburger Bürger, Organisationen, Vereine und Einrichtungen mit Aktionen an verschiedenen Orten des Stadtteils. Vom zentralen Ambrosiusplatz aus starteten Stadtteilführungen und Läufer legten mehrmals einen Rundkurs über den Sudenburger Bahnhof zurück. Auf dem Ambrosiusplatz wurden von den Besuchern Karten mit Wünschen, Gedanken oder Bildern versehen, welche zum Abschluss der Veranstaltung mit Heliumballonen in den blauen Himmel entlassen wurden. Die leckerste Aktion war das "Panzeraufessen". Inspiriert durch den Song "Kinder an die Macht" von Herbert Grönemeyer, wurden (Keks-)Panzer gebacken, die anschließend Blech für Blech in den Mägen der Besucher verschwanden. Abrüstung kann ja so lecker sein...
Die größte Überraschung war eine SMS von Herbert Grönemeyer persönlich, der an diesem Tag in Magdeburg weilte und von der Aktion erfuhr. Er konnte zwar nicht persönlich erscheinen, schickte aber einige Grußworte an die Veranstalter, die an die Teilnehmer auf dem Ambrosiusplatz weitergegeben wurden.


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17.01.2015: Kekspanzer und Gummibärchen.
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Die Luftballone steigen in den blauen Himmel.


02.04.: Benefizaktion für die Sanierung der Ambrosiuskirche.
Eine Ostereierversteigerung vor dem Café "Schöne Dinge" (ehem. "Alte Apotheke") erbringt 671 Euro.
Initiiert und durchgeführt wurde die Versteigerung von der Café-Betreiberin Grit Baumgart in Zusammenarbeit mit der IG Sudenburg. Die bunt bemalten Exponate wurden von den 4. Klassen der Grundschule Ottersleben gefertigt und für diesen guten Zweck zur Verfügung gestellt. Eine tolle Aktion!

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Einige Exponate der Auktion.


04.04.: Osterfeuer.
Auch in diesem Jahr fand das traditionelle, von der IG Sudenburg organisierte, Sudenburger Osterfeuer auf der Freifläche des Plaza-Hotels in der St. Michaelstraße statt. Ein Mitstreiter fehlte in diesem Jahr jedoch:


04.04.: Sudenburg trauert um Lothar Thiede.
Der Sudenburger Hobby- und Heimatforscher starb am 04. April im Alter von 78 Jahren. Er war aktiv im Magdeburger Kultur- und Heimatverein, dessen Vorstand er angehörte. Diverse Veröffentlichungen zur Magdeburger Geschichte tragen seinen Namen. Auch in seinem Sudenburg war er stets aktiv und trug durch seinen persönlichen Einsatz u.a. zum Gelingen der Sudenburger Stadtfeste und des Osterfeuers bei. In Anerkennung seiner Verdienste wurde Lothar Thiede mit dem Titel "Sudenburger des Jahres 2011" geehrt.


11.04.: Putzaktion auf der Streuobstwiese.
Im Rahmen der diesjährigen Aktion "Magdeburg putzt sich" lud die GWA Sudenburg zu einem Arbeitseinsatz auf die Streuobstwiese an der Lutherstraße, um dort Ordnung zu schaffen für die ökologische Bienenzucht und eine gute Apfelernte für den leckeren, selbstgepressten Apfelsaft. [VS 15.04.2015]


15.04.: Offizielle Einweihung der erster Forschungskita Deutschlands.
Nach anfänglichen Verzögerungen beim Ausbau des Hauses Hansapark 5 hat der Betrieb der Kindertagesstätte "Little Giants" bereits vor einigen Monaten begonnen. Die offizielle Einweihung konnte erst jetzt stattfinden, da ein passender gemeinsamer Termin für alle wichtigen Personen gefunden werden musste. Besonderheit der Kita ist, dass die Kinder von Forschern des Magdeburger Leibnizinstituts für Neurobiologie aus abgetrennten Räumen beobachtet werden. Sie möchten besser verstehen, wie Kinder lernen. [VS 15.04.2015]


18.04.: Ehrung für sechs Sudenburger Ehrenämtler.
Im Auftrag des Ministerpräsidenten Reiner Haseloff, wurde sechs Sudenburgern eine Ehrenplakette für ihr ehrenamtliches Engagement durch Michael Hoffmann überreicht. Die Ausgezeichneten sind:
- Brit Baumgarten: Für ihre Benefiz-Auktion zugunsten der Fassadensanierung der Ambrosiuskirche (siehe auch 02.04.).
- Dieter Käpernick: Seit Jahrzehnten Turmbläser der St. Ambrosiuskirche (Jeden Sa. um 18:00 zu hören).
- Frank Klinge: Langjähriges Engagement in der IG Sudenburg, deren Vorsitzender er war und Stellvertreter er heute ist.
- Thomas Schäfer: Der Autohändler setzt sich für die Belebung des Stadtteils, auch der Kulturszene ein.
- Bernd Willerding: Initiator des "lebenden Adventskalenders" und Auftritte als historische Figur Sudenburgs.
- Ralf Zander: Neben seinem Einsatz für den Stadtteil ist er seit 1992 Initiator des Sudenburg-Laufes.
[VS 18.04.2015]


25.04.: Der "Rückbau" in der Wohnsiedlung "Friedenshöhe" wird fortgesetzt.
Diese Momentaufnahmen zeigen den Stand der Abrissarbeiten am 25.04.2015. Auf dem Gelände sollen später Einfamilien- oder Reihenhäuser entstehen. Ein erster Wohnblock war bereits im Juli/August 2013 abgerissen worden.

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Während der Abrissbagger am Plattenbau
Astonstraße 75-85 knabbert ...
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... liegt der Wohnblock Ferdinand-von-Schill-Str. 36-46
bereits in Trümmern.

29.04.: Eröffnung der Ringrampe am Lemsdorfer Weg.
Mit sechsmonatiger Verspätung wurde Anschlussstelle "Lemsdorfer Weg" des Magdeburger Ring freigegeben. Aus Richtung Innenstadt kommend kann nun auf den Lemsdorfer Weg abgefahren, bzw. dort stadtauswärts auf die "Tangente" aufgefahren werden. Die Eröffnungsveranstaltung löste jedoch Kopfschütteln aus.
Einen bebilderten Erlebnisbericht "2015 Eröffnung Ringrampe" finden Sie im Hauptmenü, im Abschnitt "Bilderbuch".

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10.05.: Großfeuer zerstört Schlosserei.
An der Sudenburger Wuhne, auf dem großen Gewerbegrundstück Nr. 29-30, zwischen Helmstedter Straße und Wolfenbütteler Straße, brach in der Nacht von Samstag auf Sonntag, gegen drei Uhr nachts, in einer als Schlosserei genutzten Halle ein Feuer aus. Da das Feuer auch auf angrenzende Gebäude überzugreifen drohte, mussten 150 Anwohner vorsorglich evakuiert werden. Für die Personen, die nicht anderweitig unterkommen konnten, wurden Busse als Behelfsunterkunft zur Verfügung gestellt. Das Überspringen des Feuers konnte zwar verhindert werden, die 50 x 10 m große Halle war aber nicht zu retten, sie brannte mit allem Inventar vollständig nieder. Ernsthaft verletzt wurde zum Glück niemand. Die Brandursache ist noch ungeklärt. [VS 11.05.2015]


29.05.: Prinz gesucht.
Das als "Villa Krakau" bzw. "Villa Roth" bezeichnete denkmalgeschützte Gebäude in der Salzmanstraße entwickelt sich zum Dornröschenschloss und ist inzwischen fast eingewachsen. Hier wird dringend ein mit Schwert bewaffneter Prinz gesucht, der das Dickicht durchschlägt und die 1895 erbaute Villa wachküsst.

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Momentaufnahme der alten Villa in der Salzmannstraße.


16.06.: Die Mauer muss weg...
Die marode, einsturzgefährdete Betonmauer am Germer-Stadion wird abgerissen und durch einen Maschendrahtzaun ersetzt. Die Betonmauer war zwar hässlich, hatte aber eine überraschend hohe Schallschutzwirkung für die Reihenhaussiedlung "Am Stadion". Nach dem Abriss ist der Verkehrslärm von Salzmannstraße und Magdeburger Ring deutlich stärker wahrnehmbar, besonders nachts.

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Abriss der maroden Betonmauer vor dem Germer-Stadion
an der Salzmannstraße.


03.-05.07.: 21. Sudenburger Straßenfest.
Von Freitag, den 03. Juli bis Sonntag, den 05. Juli fand das diesjährige Sudenburger Straßenfest statt, mit zahlreichen Veranstaltungen und Aktionen rund um die Halberstädter Straße. Die Veranstaltung litt unter der ungewöhnlichen Hitzewelle. Viele Besucher blieben wegen der Hitze tagsüber lieber zuhause und begaben sich erst in den Abendstunden auf das Fest. Auch der traditionell am Samstag vormittags stattfindende 13. Sudenburg-Lauf musste der Hitze angepasst werden. Um die Gesundheit der Läufer nicht zu gefährden, wurden größere Wasservorräte beschafft und die einzelnen Laufstrecken verkürzt. Von den 543 gemeldeten Startern gingen trotz der tropischen Hitze 432 Sportler an den Start. Hut ab vor jeder und jedem, die sich auf die Strecke machten! [VS 05.07.2015]

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Eröffnung mit "Kaiser Otto I." und seiner "Ehefrau Adelheid".


14. u. 22.07.: 1. Tennisclub Magdeburg plant Hallenbau.
Der 2011 gegründete Verein plant auf der Freifläche neben der Vereinsanlage an der Salzmannstraße eine Tennishalle, um wetterunabhängig und auch im Winter trainieren zu können. Bislang waren Plätze im benachbarten Sportpark angemietet worden, die aber nun nicht mehr finanzierbar wären. Geplant ist ein Hallenneubau mit drei Plätzen. Eine Kreditfinanzierung ist nicht möglich, da das Gelände gemietet ist und sich nicht im Besitz des Vereins befindet. Die Finanzierung soll daher über Fördermittel und die Mitglieder erfolgen. Mit 4 % verzinsten Darlehen sollen von einzelnen Mitgliedern gegeben werden, die durch einen von allen Mitgliedern erhobenen Investitionszuschuss gedeckt werden sollen. Für den Hallenneubau und einige andere Investitionen (u.a. Sanierung des Gerätehauses) sind Kosten von rund einer Million Euro veranschlagt. Gebaut werden soll im Jahr 2016. [VS 14.07.2015, GA 22.07.2015]
Anm.: Der Bau wird sich verzögern. Bis Ende 2016 wird mit dem Hallenbau noch nicht begonnen worden sein.


14.08.: Schwere Schäden durch Gewittersturm.
Ein Volksstimmartikel am 15. August titelte: "Als würde die Welt untergehen". Ein Gewittersturm, der sich über dem Süden der Stadt zusammenbraute, richtete innerhalb von nicht einmal 30 Minuten viele Schäden in Sudenburg an. Zahlreiche Bäume stürzten um oder wurden schwer beschädigt. Viele davon so schwer, dass sie später gefällt werden mussten. Auch die stattliche Kastanie (siehe Fotos) vor der Bußgeldstelle an der Südringkreuzung teilte dieses Schicksal. Hinter der Außenstelle des Landesverwaltungsamtes, auf dem ehemaligen Gelände der Drenckmannschen Mühle (hinter der Bußgeldstelle) ließ der Sturm eine gut zwei Meter hohe Mauer auf einer Länge von gut 15 m umstürzen (s. Foto). Der Schneidersgarten musste aus Sicherheitsgründen, der Gefahr durch schwer beschädigte Bäume wegen, gesperrt werden. Es nach Tagen konnten die Gefahren beseitigt und der Park wieder freigegeben werden.

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Aufnahme vom 15.08.2015: Die zerstörte Mauer hinter der Außenstelle des Landesverwaltungsamtes (ehemaliges Drenckmann-Mühlengebäude).
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Aufnahme vom 15.08.2015: Ein sehr großer Ast der stattlichen Kastanie vor der Bußgeldstelle konnte dem Sturm nicht standhalten.

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Die stark geschädigte Stammbasis wird dadurch sichtbar. Der Baum ist nicht mehr standsicher und muss gefällt werden. 15.08.2015.
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Aufnahme vom 31.08.2015: Der leere Platz vor der Bußgeldstelle nach erfolgter Baumfällung.


01.09.: Farbänderung beim "Löwen".
Ein kleines Detail hat sich im Straßenbild der Halberstädter Straße verändert. Die Löwenfigur auf dem sanierten Gebäude "Goldener Löwe", gegenüber dem Ambrosiusplatz, hat ihre Farbe geändert. Erschien der Löwe nach der Sanierung eindeutig gelb, so hat er nun doch eine goldene Farbe bekommen.

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Ein eindeutig "Gelber Löwe" am 24.03.2014.
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Am 01.09.2015 ist er ein "Goldener Löwe".


08.10.: Umzug der "Grundschule Amsdorfstraße" in die Braunschweiger Straße.
Nach abgeschlossener Sanierung hat die Grundschule Amsdorfstraße in den Sommerferien das denkmalgeschützte Schulgebäude in der Braunschweiger Straße 27 bezogen. Durch den Umzug wurde auch eine Umbenennung der Schule erforderlich. Gemäß Stadtratsbeschluss heißt sie jetzt "Grundschule Sudenburg".
In der DDR-Zeit war am Standort Braunschweiger Straße 27 die POS "Martin Schwantes" und nach der Wiedervereinigung das Wilhelm-Raabe-Gymnasium untergebracht. Nach der Fusion mit dem Geschwister-Scholl-Gymnasium im Jahr 2007 stand das Schulgebäude einige Jahre leer. Im März 2014 wurde mit der aufwändigen Sanierung des 1884-87 als "1. Sudenburger Volksknabenschule" und "1. Sudenburger Volksmädchenschule" errichteten Gebäudekomplexes begonnen.
[VS 08.10. und 16.10.2015]


29.10.: Auszeichnung für "Roter Stern Sudenburg".
Für sein soziales und gesellschaftliches Engagement wurde der Verein mit Platz 1 bei den "Sternen des Sports in Silber" ausgezeichnet. Die Auszeichnung betrifft speziell die Abteilung Fussball, für ihre aktive Integrationsarbeit. Die Fussballabteilung, die Spielstätten liegen an der Dodendorfer Straße, ist mit dem 1. Platz nun Vertreter Sachsen-Anhalts bei der bundesweiten Verleihung der "Goldenen Sterne" im Januar 2016 in Berlin. Insgesamt 107 Sportvereine Sachsen-Anhalts hatten sich für den Engagementpreis beworben.
[VS 29.10.2015]


07.11.: Füchtlingsunterkunft für 600 Personen geplant.
Der Flüchtlingsstrom, ausgelöst u.a. durch die Kriege in Afghanistan, Irak und Syrien, erreichte auch Magdeburg. Da die Aufnahmekapazität dringend erhöht werden muss, plant die Stadt Magdeburg in Sudenburg ein dreigeschossiges Containerdorf für bis zu 600 Flüchtlinge einzurichten. Als Standort ist ein städtisches Grundstück an der Sudenburger Wuhne geplant, am Bauhof des Tiefbauamtes. Das "Asyldorf" soll bis Februar 2016 fertiggestellt sein.
[VS 06. und 07.11.2015]


07.11.: Lampionumzug der IG Sudenburg.
Wieder sehr gut besucht war der diesjährige Lampionumzug der IG Sudenburg. Traditionell startete der Umzug am Autohaus Dürkop. Mit Musikkapelle vornean ging es entlang der Halberstädter Straße zum Plaza-Hotel. [VS 06.11.2015]


16.11.: Widmung "Wolfgang-Emmrich-Weg".
In Anwesenheit von Weggefährten, Angehörigen, Kommunalpolitikern und Sudenburger Bürgern, wurde dem vor einem Jahr verstorbenen Schauspieler eine Straße gewidmet. Neben seiner schauspielerischen Tätigkeit an den Magdeburger Bühnen, hat er sich in der Rolle des Otto von Guericke (Erfinder der Luftpumpe, Halbkugelversuch) besonders verdient gemacht. 20 Jahre lang war er in dieser Rolle als Botschafter für Magdeburg unterwegs.
Zum Wolfgang-Emmrich-Weg wurde der von den Anwohnern als "Mittelweg" bezeichnete Teil der Lucas-Cranach-Straße, zwischen Holbeinstraße und Dürerstraße.

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Enthüllung des Straßenschildes durch Stadtratsmitglied und Initiator Oliver Müller.
Von links nach rechts: Manfred Tröger, Matthias Tullner; Dirk Müller, Emmrich-Enkel
Ralph, Schwiegertochter Ilona, Sohn Ingbert und Kulturbeigeordneter Dr. Matthias Puhle.


18.11.: Stolpersteinverlegung Könnecke.
Vor dem Eingang zu seiner letzten Wohnung im Haus Braunschweiger Straße 102 wird mit einem Stolperstein an Otto Friedrich Könnecke erinnert, der wegen seiner Homosexualität von den Nationalsozialisten verfolgt, inhaftiert und ermordet wurde.

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Stolperstein für Otto Friedrich Könnecke.


18.11.: Informationsveranstaltung zum "Asyldorf".
Eine Informationsveranstaltung zur Flüchtlingssituation in Sudenburg fand im alten Kinosaal der Scala-Gemeinde statt. Mit rund 170 Personen war der Saal bis auf den letzten Platz gefüllt. Weitere Bürger befanden sich im Flurbereich vor dem Saal, wohin die Veranstaltung per Lautsprecher übertragen wurde. Einige Bürger konnten nicht mehr eingelassen werden, da einfach zu wenig Platz vorhanden war. Um bei möglichen Störungen einschreiten zu können, war ein größeres Aufgebot an Sicherheitskräften vor Ort. Trotz unterschiedlicher Meinungen im Publikum wurde ruhig über das Containerdorf diskutiert, das als Notlösung nur vorübergehend aufgebaut werden soll. Als Fertigstellungstermin wurde nun Ende März 2016 genannt. Auch soll die Sporthalle am Wilhelm-Höpfner-Ring als Notquartier in der Hinterhand gehalten werden. Falls alle Kapazitäten erschöpft sind, könnten dort kurzfristig bis zu 200 Flüchtlinge ein Dach über dem Kopf finden.


19.11.: Zaun für das Baugrundstück "Tennishalle".
Ein Zaun trennt nun das geplante Baugrundstück für die Tennishalle des 1. TC Magdeburg vom angrenzenden Parkplatz an der Salzmannstraße ab. Der ehemalige "Bolzplatz" zwischen Tennisclub und Gartensparte diente bei Großveranstaltungen im Germer-Stadion ab und an als Parkplatz, wurde jedoch hauptsächlich von Bürgern als Hundewiese benutzt. An dieser Nutzung hat sich durch den Zaun nichts geändert, da die Hundebesitzer eine kleine verbliebene Lücke im Zaun ausnutzen und die Fläche weiterhin in ihrem Sinne zu nutzen.

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Zaunbau am Grundstück der geplanten Tennishalle.


04.12.: Sudenburger des Jahres 2015: Bernd Willerding.
Erst seit 2011 in Sudenburg, aber von Beginn an stark ehrenamtlich engagiert ist der Sudenburger des Jahres 2015 Bernd Willerding. Geehrt wurde er u.a. als Initiator des Sudenburger Adventskalenders. Auch schlüpft er gerne einmal in ein historisches Kostüm. Viele kennen ihn in seiner Verkleidung als "Bürgermeister Popitz", dem ersten Bürgermeister des neuen Sudenburg im Jahre 1812. Bernd Willerding engagiert sich ebenfalls in der GWA und der IG Sudenburg und ist bei fast allen Festen und Veranstaltungen als Helfer dabei.
Ebenfalls für ihr ehrenamtliches Engagement im Stadtteil ausgezeichnet wurden die mitnominierten Annette Krietsch und Thomas Schäfer. Herzlichen Glückwunsch!
Ausführlicher Bericht zur Ehrung auf www.sudenburg.de

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Die Geehrten: Thomas Schäfer, SdJ Bernd Willerding, Annette Krietsch.


04.-06.12.: 10. Sudenburger Adventsmarkt.
Den10. Sudenburger Adventsmarkt veranstaltete die IG Sudenburg vom 04. - 06. Dezember auf den Ambrosiusplatz. Wie jedes Jahr gab es ein abwechslungsreifes Aktions- und Bühnenprogramm. Das Fest war an allen drei Tagen sehr gut besucht. Fester Bestandteil ist inzwischen auch die vom Kulturzentrum Feuerwache organisierte Wahl des Sudenburger Stollenkönigs. In diesem Jahr waren die Sieger wirklich männlich: Der Christstollen von Paul und Ralf Zander schmeckte der Jury am besten. Diese bestand aus Märchenfiguren, u.a. gehörten ihr Frau Holle und der (wahrscheinlich) größte Zwerg der Welt an.

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Wahl des Sudenburger Stollenkönigs: Eine Jury aus Märchenfiguren bewertet die eingereichten Stollen.


13.12.: Gründung des Fördervereins zur Sanierung der Ambrosiuskirche.
Da die Kirchengemeinde ohne Hilfe von außen nur schwer in der Lage ist, ihren vorgeschriebenen Eigenanteil an den Sanierungskosten der Ambrosiuskirche zu stemmen, haben sich Bürger des Stadtteils zusammengefunden, um die Sanierung des Sudenburger Wahrzeichens zu unterstützen. Mit zunächst 15 Mitgliedern wurde der Förderverein Kirche Sankt Ambrosius gegründet. Satzungsgemäß wird ausschließlich die Sanierung des Kirchengebäudes unterstützt, nicht jedoch die Arbeit der Institution Kirche.


Ende Dez.: Abriss der Häuser Bergstraße 18 und 19.
Nach langem Leerstand und Verfall wurden Ende des Monats die beiden maroden Mehrfamilienhäuser Bergstraß 18 und Bergstraße 19 abgerissen. Der Zustand hatte sich 2015 so drastisch verschlechtert, dass nur noch der Abbruch infrage kam. Unter Anderem waren die Dächer der Häuser eingestürzt. Wegen einer Gefahr durch abstürzenden Fassadenteilen war der Gehweg im Bereit der Häuser im Vorfeld bereits mit einem Bauzaun abgesperrt worden. Zwei weitere Häuser aus der Gründerzeit gingen dem Sudenburger Stadtbild hier verloren.

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Die Häuser Bergstraße 18 und 19, aufgenommen am 28.10.2014.
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Aufnahme vom 03.03.2016: Nur ein großer Steinhaufen erinnert noch an die beiden Häuser.

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Quellen:

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