Die Industriegeschichte Sudenburgs

Firmenblatt: Bearbeitungsstand: 06.03.2018

Röhrig & König

Maschinenfabrik, Eisengießerei und Kesselschmiede

Firmendaten:

Gründung - Ende: 1856 - 1928
Gründer: Friedrich Ferdinand Oskar Röhrig (* 01.05.1830 in Jakobsbruch b. Schierke, † 07.07.1894 in Wernigerode)
?Julius? König (* ????, † 19?? ?Ruhestand in Wernigerode?)
Standort(e): Breiter Weg 20-21 (heute Halberstädter Straße 51, 53, 55 und 57) (bis 1894)
Blankenburger Straße 58-70 (ab 1894, Lage Ecke Brenneckestraße)
Produkt(e):  
Bemerkungen:  
Röhrig & König Briefkopf 1916
Briefkopf von Röhrig & König von 1916, nach dem Verkauf an die Maschinenfabrik Buckau AG.
[Bildquelle: Archiv Sudenburg-Chronik]

Firmenchronik:

Jahr: Ereignis:
1856 Röhrig & König übernehmen die 1846 gegründete Eisengießerei und Maschinenbauanstalt Schöttler & Co.
an der heutigen Halberstädter Straße 55-57, damals als Breiter Weg 20/21 bezeichnet.
1858 Das Unternehmen beschäftigt 105 Personen.
1879 Eintrag im Mitgliederverzeichnis des VDI (Verein Deutscher Ingenieure):
- König, Julius, Fabrikant, i. F. Röhrig & König, Magdeburg-Sudenburg. (<=1879 bis 1901)
1901 nur als Ingenieur geführt.
- König, W., i. F. Röhrig & König, Maschinenf. u. Eisengießerei, Magdeburg-Sudenburg. (<=1879 bis 1891)
1891 als "Fabrikant, i. F. Röhrig & König, Magdeburg-Sudenburg".
- Habrich, H., Oberingenieur bei Röhrig & König, Magdeburg-Sudenburg. (<=1879 bis 1891)
Habrich ist von 1892 bis 1903 geführt als "Civilingenieur, Magdeburg-Sudenburg",
1904 - 1905 als "Habrich, J. H., Zivilingenieur, MD-Sudenburg"
[Mitgliederverzeichnisse des VDI 1895 bis 1905]
1879 Patentanmeldung:
Röhrig & König patentieren eine Presse für ausgelaugte Rübenschnitzel oder ähnliche Stoffe.
(* D. R. P. Nr. 6511 vom 19. Januar 1879)
1883 Eintrag im Mitgliederverzeichnis des VDI (Verein Deutscher Ingenieure):
- Schmidt, A., Ingenieur bei Röhrig & König, Magdeburg-Sudenburg. (1883 bis 1891)
[Mitgliederverzeichnisse des VDI 1883 bis 1891]
1889
Röhrig & König Briefkopf 1916
Werbeanzeige Maschinenfabrik Röhrig & König von 1889 in der "Thonindustrie-Zeitung".
[Bildquelle: Thonindustrie-Zeitung vom 12.01.1889 Internet Archive]
1890
Röhrig & König Briefkopf 1916
Werbeanzeige Maschinenfabrik Röhrig & König von 1890 in der "Thonindustrie-Zeitung".
[Bildquelle: Thonindustrie-Zeitung vom 27.12.1890 Internet Archive]
1892 Eintrag im Mitgliederverzeichnis des VDI (Verein Deutscher Ingenieure):
- Beer, Heinrich, Ingenieur bei Röhrig & König, Magdeburg-Sudenburg. (1892 bis 1893)
Vorher (1891) ist Beer als Ingenieur bei C. Rudolph & Co., Magdeburg-Neustadt, geführt, ab 1894 bei Firma C. Steimmig & Co., Danzig.
[Mitgliederverzeichnisse des VDI 1891 bis 1894]
1894 Umzug an die Blankenburger Straße 58-70
......
1895 Eintrag im Mitgliederverzeichnis des VDI (Verein Deutscher Ingenieure):
- Röhrig, Dr. H., Fabrikbesitzer, i. F. Röhrig & König, Magdeburg-Sudenburg. (1895 bis 1906)
- Vogelsang, C., Oberingenieur und Prokurist bei Röhrig & König, Magdeburg-Sudenburg. (1895 bis 1900)
1901 und 1902 geführt als Oberingenieur, Grüna bei Chemnitz.
[Mitgliederverzeichnisse des VDI 1895 bis 1902]
1897 Eintrag im Mitgliederverzeichnis des VDI (Verein Deutscher Ingenieure):
- Spengler, A., Ingenieur bei Röhrig & König, Magdeburg-Sudenburg. (1897 bis 1903)
Vorher (1896) geführt als Ingenieur, Magdeburg, Bisniarekstr. 28 (möglicherweise Bismarckstr. gemeint?)
[Mitgliederverzeichnisse des VDI 1896 bis 1903]
1899 Patentanmeldung:
Röhrig & König in Magdeburg-Sudenburg, D. P. 100488; Vorrichtung zum Abscheiden von Flüssigkeit aus Dämpfen. 75. 58.
1902 Die Indiana Tribüne (USA) meldet am 12. März 1902 auf Seite 6:
"Magdeburg. Die in Hasserode verstorbene Frau König, die früher hier Breiteweg 1, wohnte und deren Mann Mitinhaber der Firma Röhrig & König war, hat unserer Stadt die Summe von 400.000 Mark vermacht, die zum Bau eines Waisenhauses mit Bürgerschule in der Sudenburg verwendet werden sollen."
Wahrscheinlich ist dies die "Fabrikantengattin Caroline König" (*1828), die auch ein "Wohnheim für bedürftige Damen" in der Sägemühlengasse 3 in Wernigerode stiftete, das 1903 bezogen wurde. Das "Caroline-König-Stift" besteht bis heute. Quelle: Dr. von Gynz-Rekowski "Wernigerode Chronik" - S.72
1905 Verkauf an die Maschinenfabrik Buckau AG.
Das Werk wird als Abteilung Sudenburg - vormals Röhrig & König weiterführt.

Folgende Abteilungen verbleiben in Sudenburg:
Abteilung  I: Einrichtungen für Zuckerfabriken und Raffinerien.
Abteilung II: Einrichtungen für Kalksandstein-Fabriken und Mechanische Ziegeleien.
Quelle: Siehe oben: Briefkopf 1916
1909 Eintrag im Mitgliederverzeichnis des VDI (Verein Deutscher Ingenieure):
- König, Gustav, Dipl.-Ing., Ingenieur der Maschinenfabrik Buckau Abt. Röhrig & König, Magdeburg-Buckau. (1909 bis 1910)
Ab 1911 ist König als Ingenieur der Halleschen Maschinenfabrik u. Eisengießerei, Halle (Saale) verzeichnet, Adresse 1911: Merseburger Str. 3
[Mitgliederverzeichnisse des VDI 1909 bis 1914]
1917
Werbeanzeige 1917 für Maschine zur Kalksandsteinherstellung
Werbeanzeige von 1917 für Maschine zur Herstellung von Kalksandsteinen.
[Bildquelle: Archiv Sudenburg-Chronik]
1925 Einträge im Mitgliederverzeichnis des VDI (Verein Deutscher Ingenieure):
- Trifterer, Franz, Abt.-Dir., Masch. Fabr. Buckau AG Abt. Röhrig & König, MD-S, Keithstr. 2.
- Wegg, Bruno E., Betr.-Ing., Masch. Fabr. Buckau AG Abt. Röhrig & König, MD-S, Halberstädter Str. 113 (heute 106/108).
- Tiefert,Franz, Ober.-Ing. und Direktor, Masch. Fabr. Buckau AG Abt. Röhrig & König, MD-S, Halberstädter Str. 40 (heute 103).
[Mitgliederverzeichnisse des VDI 1925]
1928 Stilllegung des Werkes in Sudenburg
Im Zuge der Fusion der Maschinenfabrik Buckau AG mit der R. Wolf AG zur Maschinenfabrik Buckau R. Wolf AG wird der Standort Sudenburg aufgegeben. Die Produktion wird ins Stammwerk nach Buckau verlagert.
   
1932 Magdeburger Adressbuch 1932:
Blankenburger Straße 21: Eigentümer: Maschinenfabrik Buckau R. Wolf AG (Salbke).
Keine Firmennutzung des Geländes verzeichnet, nur drei Personen (Familien) sind am Standort gemeldet.

Gegenüberliegendes Gelände (später VEB Chemiehandel):
- Walmbergsweg - Feld - Verkaufstelle der Elbe-Kohlenkontor GmbH - Silberschmidtstr. (heute Brenneckestr.)
>=1935 Ab den 1930er Jahren bis zum Kriegsende 1945 ist das RAD Zeugamt, in der Kriegszeit auch als "Heereszeugamt" bezeichnet, auf dem Werksgelände untergebracht.
(RAD = Reichsarbeitsdienst, Gründung mit Verabschiedung des "Gesetz für den Reichsarbeitsdienst" am 26.06.1935.)
Ab wann genau?
1939 Magdeburger Adressbuch 1939:
Blankenburger Straße 21: Eigentümer: Reichsarbeitsdienst, Zeugamt.

Gegenüberliegendes Gelände (später VEB Chemiehandel):
- Walmbergsweg - Feld - Verkaufstelle der Elbe-Kohlenkontor GmbH - Brenneckestr.
1940 Magdeburger Adressbuch 1940:
Blankenburger Straße 58-70 (nicht mehr als Nr. 21 benannt): Eigentümer: Reichsarbeitsdienst, Zeugamt.
Neunummerierung erfolgte bereits 1939.

Gegenüberliegendes Gelände (später VEB Chemiehandel):
Blankenburger Straße 59: Eigentümer: Reichsarbeitsdienst, Zeugamt.
"Elbe-Kohlenkontor GmbH" wird nicht mehr geführt.
1950/51 Magdeburger Adressbuch 1950/51:
Blankenburger Straße 58:
Eigentümer: Rat der Stadt
Gustav-Ricker-Krankenhaus
Gödecke, W., Hausmstr.

Blankenburger Straße 58-70:
Eigentümer: Rat der Stadt.
Verwalter: Meysing, K., Holzhändl.
Baldamus, F. H., Autozubehör
Bethge, H., Kraftfahrz.-Reparaturwerkstatt
Göckeritz & Dreikorn, Autoreparaturwerkst.
Jürgens, H.W., Ford-Vertretung
Mährlein, A., Sirupfabr.
RFT Techn. Büro Magdeburg VEB
VEM Anlagenbau Magdeb.

Gegenüberliegendes Gelände (später VEB Chemiehandel):
Blankenburger Straße 59: "unbewohnt".
19?? Der VEB Starkstrom-Anlagenbau Magdeburg (VEM) siedelt sich auf dem Gelände an. Ab wann genau?
19?? Nutzung der ehem. Montagehalle durch die MVB, als Depot für OBusse (Oberleitungsbusse). Ab wann genau?
2006 Die denkmalgeschützte ehemalige Montagehalle muss nach einem Dacheinsturz abgerissen werden. Auf dem Hallenareal hat sich ein Gebrauchtwarenhändler angesiedelt.
Einige Jahre später (2008) würden auch die anderen Fabrikgebäude abgerissen. Heute (Stand 2015) steht von der Fabrik nur noch ein einziges kleines Gebäude an der Blankenburger Straße, das von einem Getränkemarkt genutzt wird und ein Hallengebäude an der Brenneckestraße, vor dem Magdeburger Ring. Das restliche Gelände liegt brach.

Aufträge:

Jahr: Auftrag:
1858 Zuckerfabrik Zeitz.
Grundsteinlegung 1857. 1858 Bau der Fabrik. Maschinelle Ausstattung durch die Firmen Röhrig und König (Magdeburg) und Gebr. Forstreuter (Oschersleben). Am 12. Dezember wird die Erlaubnis zur Inbetriebnahme der Zuckerfabrik erteilt.
[Quelle: www.suedzucker.de]
1864 Zuckerfabrik Watenstedt.
Zuckerfabrik Watenstedt, Anlegung und Betrieb einer zuckerfabrik, dazu Zeichnungen und so weiter Laufzeit 1864 - 1930

Die Planung der Fabrik wurde von der Maschinenfabrik Röhrig & König in Magdeburg-Sudenburg ausgeführt, sie lieferte auch die Maschinen und Apparate.
1872 Zuckerfabrik in Oldisleben.
Bereits 1836 ist in Oldisleben eine Rübenzuckerfabrik, eine sogenannte "Saftquetsche", errichtet worden, von der heute noch ein Gebäude steht. Sie wurde stillgelegt, als 1872 die Maschinenfabrik Röhrig & König, Magdeburg, nebenan die neue Fabrik für die Verarbeitung von 350 t/d Rüben baute. Die ersten 2842 t Rüben wurden vom 18. Februar bis Mitte April 1873 verarbeitet. Bereits 1889 hat die Hallesche Maschinenfabrik die Kapazität auf 525 t/d erhöht.
[Quelle: http://www.oldisleben.de/sehenswertes/zuckerfabrik.html]
1875 Umbau der Zuckerfabrik Coste, Schulze & Diesing (Biere) und Erweiterung zur Raffinerie.
Nachdem einige Teilhaber aus der Firma Coste & Lippert ausgeschieden waren, wurde die Zuckerfabrik Biere nach Beitritt der Herren J.W. und A.W. Diesing ab 1875 unter der Bezeichnung Coste, Schulze & Diesing weitergeführt, und von der Sudenburger Maschinenfabrik Röhrig & König umgebaut und erweitert. Sie wurde jetzt u.a. neben der Zuckerfabrik auch als Raffinerie geführt.
1908/09 Kalksandsteinfabrik Roding,
Pfarrheideweg 8. Ehem. Kalksandsteinfabrik Roding; Fabrikgebäude mit Kesselhaus, Siloturm und freistehendem Schornstein, Satteldachbau mit Anbauten, Kalksandstein mit Holzkonstruktionen, 1908/09 von Röhrig und König, Maschinenfabrik Buckau, Magdeburg.
[Quelle: Verzeichnis der Baudenkmäler in Roding, Regierungsbezirk Oberpfalz]

Quellen:

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Fundstellen:

Röhrig & König, Maschinenfabrik, Eisengießerei, Kesselschmiede, gegr. 1846 als Schöttler & Comp., 1856 unter neuem Firmennamen, 1906 von der Maschinenfabrik Buckau AG übernommen und als Abteilung Sudenburg bis 1928 fortgeführt, Breite Weg 20-21 (Sudenburg, heute Halberstädter Str.) und ab 1894 Blankenburger Str. 58-70 (Sudenburg)
Quelle: Heft 46/I/99: Industriearchitektur in Magdeburg - Maschinenbauindustrie, Stadtplanungsamt Magdeburg, 1999, Seite 172


Eintrag im Mitgliederverzeichnis des VDI (Verein Deutscher Ingenieure):
König, H., Ingenieur,
- 1884: bei Sostmann & Co., Magdeburg
- 1885: bei C. Louis Strube, Buckau-Magdeburg
- 1886: Magdeburg, Bahnhofstr. 29 (nur Adresse, keine Firma)
[Quelle: Mitgliederverzeichnisse des VDI 1884 bis 1886]
Zusammenhang mit der Fabrikantenfamilie oder nur Namensgleichheit?


Die ehemalige Zuckerfabrik Oldisleben (Espenstedter Str. 9, Tel. 034673/91206) steht für Besichtigungen offen und soll künftig als lebendiges Industriedenkmal weiter ausgebaut und vervollständigt werden. Sie ist eine der letzten Fabriken Europas, die mit Dampfmaschinen, Diffusionsbatterie und anderen historischen Apparaten in Betrieb war. Die anstelle der alten "Rübenquetsche" 1873 errichtete Zuckerfabrik wurde von der Magdeburger Maschinenfabrik Röhrig & König für die Verarbeitung von 350 t/d Rüben erbaut. Bis 1889 konnte man die Kapazität auf 525 t/d erhöhen. Dann wurde die Zuckerfabrik unter Denkmalschutz gestellt. Die älteste Dampfmaschine ist 108 Jahre in Oldisleben gelaufen.
Quelle: http://www.unstrutradweg.de/index.php?f=Sehenswertes&g=Museen


http://www.suedzucker.de/de/Unternehmen/Geschichte/Zuckerfabrik-Oldisleben/


Fabrikant W. König, hier (Magdeburg), Breiteweg 1. <-- 1892
http://archive.org/stream/jahresberichtund1892natu/jahresberichtund1892natu_djvu.txt


LOS NR. 447
ACTIEN-ZUCKER-FABRIK WATENSTEDT
Aktie über Mark D.R,W. 1.500 # 34;
Watenstedt, 14. September 1892.
Farbe: hellblau, beige; Maße: 34 X 21. Die Gesellschaft wurde am 19.11. 1864 mit einem Grundkapital von 70.000 Talern errichtet, begeben in 140 Aktien zu je Tlr. 500, verteilt auf 51 Gesellschafter. Im Lande Braunschweig und besonders in seinem östlichen Teil, dem Kreis Helmstedt, wurde die Zuckerindustrie schon frühzeitig heimisch. Es entstanden bereits 1850 Zuckerfabriken in Königslutter und Söllingen, 1851 in Offleben und Jerxheim und 1856 in Hoiersdorf. Der Grund hierfür lag in dem Vorhandensein rübenfähigen Bodens in der Nähe der Helmstedter Braunkohle. Auch die Gründung der Zuckerfabrik Watenstedt lag mit an ihrem Standort, seit dem 1.7.1843 Verkehrte als eine der ersten Eisenbahnen in Deutschland die Bahnlinie von Wolfenbüttel nach Jerxheim mit Haltestelle Watenstedt. Am 20. 7.858 wurde dann auch die Bahn von Jerxheim nach Helmstedt in Betrieb gesetzt, die durch das Helmstedter Kohlengebiet führte. Zudem floß in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs Watenstedt ein Wasserzulauf, die Soltau. Drei Grundbedingungen für die Anlage einer Zuckerfabrik waren somit gegeben. Die Aktionäre hatten mit der Zeichnung einer jeden Aktie eine Rübenpflicht von 600 Zentnern verbunden. Die Planung der Fabrik wurde von der Maschinenfabrik Röhrig & König in Magdeburg-Sudenburg ausgeführt, sie lieferte auch die Maschinen und Apparate. 1869 wurde das Grundkapital erhöht auf 140.000 Taler und erst jetzt wurde die Aktienzertifikate, über 1.000 Taler lautend, ausgegeben.. Die Gestaltung war genau wie die hier angebotene aus der Kapitalerhöhung des Jahres 1883, der Nominalbetrag wurde auf Mark Deutscher Reichswährung umgestellt, und das Aktienkapital erhöht auf M 471.000, es wurden30 Aktien zu je M 1.500 aufgelegt, die an 17 neue Gesellschafter begeben wurden. Diese zahlten ein „Eintrittgeld“ von 2.500 Mark pro Aktie, ein Zeichen dafür, wie hoch im Kurs seinerzeit Zuckeraktien standen. Die Zuckerfabrik wurde erst 1935 in eine KGaA umgewandelt, 1960 dann in eine GmbH und fusionierte 1975 mit der Zuckerfabrik Königslutter.

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